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Das Soll und Haben von Eichborn & Co in 175 Jahren : ein schles. Beitr. zur vaterlaendischen Wirtschaftsgeschichte
Entstehung
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zu Lefort Giinzler & Co ebenfalls in Nantes über, weil er bei diesen ineinen regeren und umfangreicheren Geschäftskreis zu gelangen hoffte. Erhatte sich in seinen Erwartungen nicht getäuscht, und da man in diesemHause sogleich seine Gewandtheit und das große Interesse, das er fürseinen Beruf zeigte, erkannte, wählte man ihn zum Reisenden in kauf-männischen Geschäften. Er durchreiste nun zuerst Frankreich im Südenwie im Norden und empfand dabei die Wohltat des so ungemein fördern-den und bildenden Einflusses, den das Kennenlernen fremder Verhältnisseauf einen offenen und tätigen Geist jederzeit ausübt, in vollstem Maße.Überall drängten sich ihm neue Ansichten auf und vermittelten ihm eineMenge richtiger Begriffe über das Gewerbewesen sowohl als kaufmännischeVerhältnisse, die ihm später, wie er oft versichert hat, die größten Diensteund Vorteile gewährt haben. Von Frankreich aus begab er sich nachFlandern, durchreiste Holland, Deutschland und hielt sich besonders eineZeitlang in Hamburg auf, wo ihn der rege Gang der kaufmännischenGeschäfte ungemein interessierte. Von hier begab er sich nach Österreichund in. die preußischen Staaten und besuchte unter anderem auchSchlesien.

Über vier Jahre brachte er auf diesen Reisen zu, die wir an derHand seines in kaufmännischer Hinsicht sehr interessanten Tagebuchs vonStadt zu Stadt verfolgen können, kam noch mehrere Male in die einzelnenLänder zurück und lernte bei seinem dritten Besuche Schlesiens imJahre 1792 die Tochter Johann Friedrichs kennen. Nachdem er seineStellung in dem Hause Lefort & Co, die durch die inzwischen ausgebrochenefranzösische Revolution für ihn als Ausländer nicht ungefährlich gewordenwar, gelöst und einen Seesturm auf der Reise nach Hamburg glücklichüberstanden hatte, traf er wieder in Breslau ein und wurde 1794, wieoben bereits erwähnt, in die Firma aufgenommen. Durch Zirkular vom1. Juni desselben Jahres empfahl ihn Johann Friedrich den Geschäfts-freunden als Schwiegersohn und Kompagnon und fügte hinzu:Seinedurch viele Reisen vermehrten und mit Rechtschaffenheit und Thätig-keit verbundenen Handelskenntnisse werden ihn gewiß in dem Zutrauenje länger je mehr bevestigen, um welches ich Dieselben für ihn er-gebenst bitte.