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wohl auch nicht übernehmen können, wenn er nicht durch den am1. Juni 1794 erfolgten Eintritt von Johann Wolfgang Moriz in die Firmanach dieser Seite hin entlastet worden wäre. Es sei hier bald voraus-geschickt, daß Moriz, der sich am 28. Mai desselben Jahres mit der einzigenTochter Johann Friedrichs vermählt hat, derjenige gewesen ist, der nachdem Tode seines Schwiegervaters im Jahre 1813 nicht nur die Firmasondern auch die Familie fortgeführt hat. Da nämlich der einzige SohnJohann Friedrichs bereits im Jahre 1786 infolge eines unglücklichen Sturzesvom Pferde gestorben war, hat er damals laut Kabinetsordre aus demHauptquartier Neudorf vom 1. Juli 1813 die Erlaubnis erhalten, den Namenseines verstorbenen Schwiegervaters Eichborn als Familiennamen für sichund seine Descendenten zu führen, infolge deren dann die Familie denDoppelnamen „Moriz-Eichborn“ angenommen hat.
häufen sich seit einiger Zeit allhier in einer ungewöhnlichen Menge da solche, weil Breslau am Endeder Preußischen Staaten lieget und mann solche außer Breslau weder in Schlesien noch in Süd-Preußen kennet, gar keinen Abzug haben.
Dagegen erfordern unsere Schlesischen Manufakturen, worunter die Leinwandt- und Tuch-Manufaktur vorzüglich gehöret, sowie der uns noch übrig gebliebene Rest des Polnischen Handelstäglich eine Menge klingender baarer Gelder, welche bekanntermaßen fast alle aus Breslau gezogenwerden. Da nun weder das hiesige Königl. Banco-Direktorium noch eine andere hiesige Königl. Cassadiese Banco-Noten mit klingendem Gelde realisiret, so werden solche nach Maßgabe des immer mehrüberhandt nehmenden Mangels des baaren Geldes täglich unwerther, so daß sie bereits V 2 bis 1 pCto.gegen dieses verliehren und in der Folge nothwendig noch mehr verliehren müssen. Dieser Verlustfällt fast ganz allein unsern vorbenennten Schlesischen beyden Haupt Manufakturen zur Last, und erwürde bis zu einer sehr großen Beträchtlichkeit anwachsen, wenn diesem schon gegenwärtigen Übelnicht bey Zeiten gesteuert werden sollte. Nach beendigter Erndte und vollbrachter neuer Aussaatfangen diese Manufakturen so gleich wieder an mit neuer Lebhaftigkeit betrieben zu werden und dieMenge derer darinnen arbeitenden Hände liefern daher täglich eine ungemein große Anzahl verfertigterArbeiten, zu deren gleich baarer Bezahlung die Gelder aus Breslau geliefert werden sollen.
Fehlt es uns daran und wir sind nicht im stände das Gebtirge Augenblicklich mit denendazu benöthigten Summen zu versorgen, so siebet sich der dasige Handels Standt genöthiget seineAuswärtigen Gelder über Leipzig, Prag oder andere Plätze einzuziehen und sich bey dem ohnehingenüßenden weit moderirteren Porto die Beträge in Goldt Sorten kommen zu lassen; hierdurch würdeaber! das allgemeine und besonders unserer Wechselhandel und die hiesigen Banco-Geschäfte unendlichverliehren.
Das hiesige Königl. Banco-Direktorium hat zwar eine zeitlang halb gegen Corrent und halbgegen Banco-Noten, etwas discontiret, gegenwärtig aber! versichert dasselbe nichts anders als Notenausgeben zu können, wodurch also auch dieses Htilfs-Mittel fast gänzlich aufhöret.
Der Mangel des baaren Geldes verursachet auch einen immer großem Fall aller unsererCorsi auf auswärtige Plätze und auch hieraus entstehet nothwendig ein sehr großer Nachtheil fürunsere Manufakturen.
Der Druck dieser Calamitäten bewog schon vor einiger Zeit den Gebürgs Handels Standt sichdeshalb an des dirigirenden Ministres Herrn Grafen von Hoym Excell. zu wenden und um Abänderungzu bitten: Sr. Excell. haben darauf auch das hiesige Königl. Banco-Direktorium requiriret darauf aber
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