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Banque zu animiren und ihnen die dagegen gehegten Vorurteile zu be-nehmen“ 1 ). Diese letztere Anerkennung der Bemühungen seitens der Firmaist um so bemerkenswerter, als die Stimmung der kaufmännischen Kreisein Breslau wie der ganzen Provinz der Bank gegenüber, wie in demministeriellen Reskript bereits hervorgehoben, eine durchaus abweisendeund übrigens nicht mit Unrecht voreingenommene war. Aus einemReferate des Direktor Kroll vom 1. Dezember 1765 2 ) erfahren wir dann,daß die Anschaffung der beregten königlichen Gelder an die Bankinzwischen stattgefunden hat, indem nämlich, wie es daselbst heißt, „derHerr Geheimde Rath Wurmb, durch Anschaffung einer gewissen Summabaaren und klingenden Geldes eine Disposition, durch die hiesigen zweiKöniglichen Hoff-Banquiers d/Herren Eichborn & Comp undKörner gemacht, dergestalt, daß ich mit ihnen wegen alienfälliger mehrernAusstreuung von B= Gelde harmoniren und entweder mehr discontiren,oder nach ihrer Veranlassung damit innehalten sollte, jene sich aber dervorgedachten baaren Gelder, nach ihrer besonders erhaltenen Instructionbedienen möchten.“
Noch vor Ablauf eines Jahres hat aber Friedrich der Große selbstüber die ganze Summe von 50000 Talern verfügt 3 ). Die Tätigkeit derFirma in dieser Angelegenheit ist also nur von kurzer Dauer gewesen,aber gleichwohl von bleibender Bedeutung für ihr Ansehen undihre Stellung geworden. Denn wie wir aus den diesbezüglichen Akten 4 )ersehen, ist ihr in Verbindung mit jenem königlichen Aufträge zugleichdie Bezeichnung eines Königlich preußischen Hofbankiers zuteil geworden.Die außerordentlich große Bedeutung dieser Auszeichnung der Firmadurch den König dürfte am besten wohl durch den Umstand gekenn-zeichnet werden, daß in der Folgezeit bis zur Gegenwart, abgesehen
') Geh. Staatsarchiv zu Berlin Rep. 96. 410. M. Der Bericht ist mit der eigenhändigen Rand-bemerkung Friedrichs des Großen: „es ist recht guth“ versehen.
2 ) Akten der Reichsbank in Berlin.
3 ) Siehe von Poschinger a. a. O. I, p. 129 und Geh. Staatsarchiv zu Berlin R. 96. B. 69 Minüten1765-1766, p. 314, 363.
4 ) Siehe auch Stadtarchiv zu Breslau: Hs. G. 5. 305. fol. 78
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