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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
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fclslchtcn Engpaß Bahn bricht, macht den Eindruck in dicscr ein-samen Gegend schauerlich, wodurch das Romantische derselbenbedeutend erhöht wird. Die ganz kasemattirtc Festung Ncu-Orsova, umgeben von hohen Gebirgen, unterstützt durch dasam Ufer an einem Berg-Abhänge gelegene Fort Elisabeth,bietet einen schönen Anblick; unmittelbar nachher erscheint nundas eiserne Thor, den weißen Schaum in diesem Engpaß wir-belnd in die Luft spritzend, einigermaßen ähnlich dem SchaffhauscrWasserfall.

Große Fische von hundert und mehreren Pfunden werdenhier von den Fischern an's Land geschleppt, die bis hierher ausdem schwarzen Meere hinaufsteigen. Guruwoja, das erstewallachische Dorf wird sichtbar mit seinen Erdhütten und halb-wilden Bewohnern, deren Weiber ihre sowohl als der MännerKleidungen selbst spinnen, weben, färben und nähen, wie diesesmeist unter den Bauern hier so wie in Serbien Sitte ist. —So ist der Eintritt in die Wallachei, über Felsen und Steine,und durch armselige Hütten und wilde Schluchten, während dieHauptstadt in Gold und Silber, in Sammt und Seide prangtund dem ausgesuchtesten Luxus fröhnt.

Das wallachische Dorf Skela^) Cladova liegt geradegegenüber dem serbischen Flecken Cladova, auch Cladosnizzagenannt, und Va Stunde entfernt von dem Wallach. StädtchenCtz ernetz. In Skela Cladova angekommen, nimmt das un-vermischte Boot die Reisenden ans und führt sie überKalcfat,Turnul, Simnitza nach Giurgevo^) und von hier überOltenitza, Kalarasch, Luczin nach Jbrail und Galacz,wo das von Cospoli kommende also vermischte Seedampfschiffsie aufnimmt.

Diejenigen Reisenden aber, die von Alt-Orsova das vielschönere und romantischere türk. Ufer wählen, werden in Alt-

") Skela heißt Landungsplatz, italiänisch und fränkisch Soula, dasfranzösische kelislle.

Von hier fährt man in 7 Stunden mit der wallachischen Postnach Buchare st.