Die Fracht von Smyrna nach Holland kann man ans3V2 bis 4 Gulden m'edcrl. per Ccntncr von 45 vielen« annehmen.
Baumöl ebenfalls über Smyrna zu beziehen.- Fässersind schwer, oft gar nicht tn der Levante zu bekommen, und wennman sie findet, so fordert man 8 bis 10 xinstre« für den Ccntn.Die Schiffe, die Ocl holen, führen stets ihre Fässer mit. 1839war die Erndtc nicht so ergiebig wie gewöhnlich; 195 bis 200pinstre« wurden für den Centner von 44 vielen« bezahlt.
Die Eigner des vorräthigen Ocls verlangen beim Ankausoft llo bis "/» (inpnrrn fDrangeld).
Damit das Schiff, welches das Oel holen soll, nicht zuwarten braucht, muß sehr häusig diese lästige Bedingung einge-gangen werden, weshalb bei Ertheilung der Order nach Smyrnaschon gleich der Credit beigefügt werden muß. Die Commissio-naire rechnen gewöhnlich auf Ocl 7"/» Unkosten und V-» °/o 8en«nrie.
Smyrna. Februar 1840. — Lonto iinto über Olivenöl,gekauft und geladen zu Met ellin oder Aivali.1000 Centncr, accordirt um an Bord geliefert zu werden, n195 xinstres per 44 vielen ..... 195,000. —7"/o Unkosten, bestehend in Bezahlung der Ueber-wachung der Revision des Gewichtes, Un-kosten beim Consulat, Commission einbegriffen 13,050. —
208,650. —
tlourtnAv V» "/o wegen der Tratte . . . 521. 62
U. 209,171. 62
Der lUnstor hat, wie bekannt, 40 xnrn«, wird aber inneuerer Zeit auch oft in Centimes eingetheilt.
Zuweilen wollen auch noch sogar die Commissivnaire dasPorto des Geldes nach Mctellin mit Va bis V-"/o berechnen.
1000 Centner wiegen 44,000 vielen«.
48 vielen sind 1 Vliliervie in Marseille.
50 vielen bilden das Venezianer bnrii, und47 vielen die Triestiner vrne.
Das Baumöl aus den Dardanellen, das gut gehaltenund sorgfältig gepreßt war, stand dem feinsten Luccheser-Oel