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Mercantil-Memoiren aus der Türkei
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Weise eingerichtet sind und verwaltet werden, auch noch unterder speziellen Ober-Aufsicht des russischen General-IntendantenHerrn von Mavros stehen.

Manufaktur-Waaren Consumo in Cospoli

3"/» Einfuhrzoll.

Da in der Türkei nur wenige Gegenstände und auch diesenur unvollkommen fabrizirt werden, so ergiebt sich schon daraus,daß der größte Theil des Verbrauches aus dem Abcndlandegeholt wird. Es kommt also zunächst darauf an, eine richtigeVorstellung von dem Geschmack und dem Bedürfniß des Landeszu gewinnen, weil dadurch der Leser in den Stand gesetzt wirdselbst zu beurtheilen, welche Waaren dort gangbar seyn können.Zu Ende dieses Abschnittes sind indessen auch einige der gang-barsten Artikel in ihren fränkisch-levantinischen Benennungenaufgeführt.

Vorab bemerke ich, daß die Türkei keine ComeStibeln, außerButter und Käse, aus der Fremde zu beziehen braucht, da dasLand Alles im Ueberfluß besitzt.

Die Gesandtschaften und auch etliche Franken beziehen wohlzuweilen einige fremde Weine; ich glaube der Türke, außerChampagner, gar Keine.

Will er Wein trinken, so kann ihm der herrliche Tencdoszur Genüge dienen. Einige Wohlgcrüche werden der Wohlfeil-heit wegen auch aus Paris bezogen.

Kleidung für Männer.

In der letzten Zeit der Negierung Mahmud II. hat dieganze Bevölkerung zu Stambul — ihren Kaiser nachahmend —das europäische Kostüm angenommen.

Es läßt sich daraus also leicht erklären, wie auch schon dieProvinzen fast allgemein dieselbe anlegten.

Die Armee trägt lange Pantalons den unsrigen gleich; dieOffiziere tragen Ueberröckc wie die Russen mit 2 Reihen Knöpfe