und seiner Zünger, und Luther's und Zwingli's,die Gedanken eines Aristoteles, Newton u. s. w.leben und wirken noch immer fort. Auf dem Erd-ball ist die Menschheit ein Geisterreich; ihr Wesenund Schaffen geistig; alles Irdische uud Materiellenur ihr todtes Werkzeug. Tonnen Goldes, Thronen,Heere, Flotten, Altare sind nur Mittel, vergänglichund ohne eigenen Werth, wie der irdische Menschen-leib nur des Geistes angebornes Mittel ist. Länder-fürsten empfangen auf einem geringen Erdstecke füreinen Augenblick Vergötterung des Staubes. Gei-sterfürsten geben der Geistcrwelt, welche den Sterndes Erdballs bewohnt, Vergöttlichung; sie gebietenin ihr ewig.
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Große Geister stehen über ihrem Jahrhundert;kein Wunder, wenn dieses sie nicht begreift, sie lä-stert und ihnen den Dornenkranz auf's blutende Hauptdrückt, welchen erst die Nachwelt zum Siegeskranzemacht. Sie bedürfen für Leben und Kampf höhernMuth, als den gemeinen soldatischen im Schlachtfel-de. Ein solcher Geistmit solchem Muth war Zwing-li's Geist, der sich mit den Meisterwerken des klas-sischen Alterthums genährt hatte. Selbst Luther be-griff einen Mann, wie Zwingli, nicht, der auch inLehren, Thaten und Tugenden der großen Griechenund Römer Offenbarungen Gottes erkannte undsagte: „Beide Kato's, Camillus und Scipio wärennicht hocherhabene Menschen gewesen, hätten sienicht Religiosität gehabt. Die Religion wurde nichtinner Palästina's Grenzen allein bewahrt; denn nichtPalästina hat jener himmlische Schöpfergeist alleingeschaffen, allein geliebt, sondern das Weltall!"