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Lichtstrahlen beleuchtend Religion, Christenthum und Welt, aus Heinrich Zschokke's Werken
Entstehung
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zu wird,

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gewesen, und heutiges Tages viele Völker zu aus-gebildet für ihre Regierungen geworden.

237.

Das Werk der Schule soll im Werk der KircheFortsetzung finden. Dies ist nicht immer der Fall.Dem geistlichen Lehramte steht noch eine wünschbareReform bevor, um religiösem Unglauben und reli-giöser Schwärmerei kräftigen Einhalt zu thun. Da-

Seiten der Pfarrer, mehr denn äu-

ßere Würde oder innere Frömmigkeit, mehr dennKenntniß alter Sprachen oder schulgerechter Dog-matik, mehr denn mechanisches Besorgen vorgeschrie-bener Amtsverrichtungen gefordert. Vielen mangeltnöthige Gcistesfülle und Geistesgewandtheit, Vielendie Gabe begeisternder Beredtsamkeit neben Ideen-klarheit, noch Mehrern Weltkenntniß und jene pau-linische Kunst, „Allen Allerlei zu werden, um Alle,auf verschiedenen Wegen, zu gewinnen." Daher inhöhcrn Ständen so viel Unglauben, mit Gewissenlosig-keit verbunden; in untern Ständen Religionsschwär-mit Unsittlichkeit gepaart.

228.

Die größten Revolutionen auf Erden, derenSchwingungen und Nachklänge von allen Weltalternempfunden worden, sind nicht von irdischen Thronen,nicht vom Siegesschwerte der Feldherren, nicht ausSchatzkammern der Großen hervorgegangen. Wasist von den Heldenzügcn eines Alexander, Cäsar,Attila, Karl's des Großen oder Napoleon'sübrig geblieben, als ihr leeres Andenken? — Diemeisten Schlachtfelder, die Namen der meisten Kö-nige sind vergessen. Aber die großen Ideen einesMoses, Plato, Sokrates, die Worte Christi