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Aus Zschokke's Briefen, mitgetheilt vonErnst Münch in seiner Schrift:
Heinrich Zschokke,
geschildert nach seine»
vorzüglichsten Lebensmomenten
und
seinen Schriften
mit scinen Freunden und Feinden w. :e.
2V7.
(Aus einem Briefe an E. Münch, damals Pro-fessor zu Freiburg, vom Jahr 1826:)
— Sie, Lieber, stehen jetzt, wie Sie
sollen, wenn auch nicht schon ganz da, wo Siewollen. Sie haben ein ehrenhaftes, wenn auchnoch nicht gewinnreiches Amt, ein geliebtes Weib,
*) Diese verdienstliche Schrift giebt höchst willkommeneAufschlüsse und löst den trefflichen Zschokke in seiner ganzenLiebenswürdigkeit erscheinen. Nachdem der Herausgeber sie ge-lesen, schrieb er unter'm 6. Febr. 1831 in sein Tagebuch: „ichhabe in diesen Tagen E. Münch's Schrift über Zschokke ge-lesen. Zschokke ist ein herrlicher, herrlicher Mann." — Wahr-lich! man erkennt daraus, daß er selbst ganz das ist, was ereinen rechten Menschen nennt. — Münch deutet in der Vor-rede zu seiner Schrift darauf hin, daß Zschokke einst das an-ziehendste aller seiner Werke, „die Geschichte seines in-nern Lebens," schreiben werde. Seitdem sind aber volle zehnJahre vergangen, und alle Freunde und Verehrer des Trefflichenfragen: ob und wann? — O, freuet Euch, all' Ihr Gutenund Edlen, freuet Euch und zweifelt nicht! — Das Ersehntewird Euch werden — und bald! —