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L1.
Die Parthcien treiben ihr altes Spiel. DieEinen fordern zu viel, die Andern geben zu wenig.Die Einen wollen der Menschheit Fittige ankleben,daß sie schneller dem Urbilde des Besten nahekomme, und verzweifeln über ihren Stillstand. Abersie steht nicht still, so wenig als die Sonne, dieNiemand von der Stelle rücken sieht, und die dochihren Lauf verrichtet. Die Andern wollen Alles in'sAlte zurückdrängen und täuschen sich, wie unerfah-rene Kinder im Nachen, die mit dem Ruder dasUfer zurückzustoßen glauben, während sie das Schiff-" lein und sich vorwärts treiben.
22.
Es ist ein schweres Dung, das herkömm-liche Recht in Zeit und Raum zu versöhnen mitdem ewigen und allgemeinen Recht. Unddies ist die Aufgabe der Weltwcisen auf denThronen.
S3.
Die alte Dissonanz zwischen Politik und Mo-ral lösst sich nirgends rein auf, als in der Reli-giosität des Gemüths.
24.
Bei Thieren, thierischen und barbarischen Men-schen ist die Religiosität, das heißt, die Be-ziehung alles Seyns auf Gott und Ewigkeit, nichtvorhanden; nur Jnstinct und List oder Klugheit.
Bei Halbbarbaren gilt die Klugheit Alles inweltlichen Dingen, die Religion darin nichts, son-dern nur für das Leben nach dem Tode.