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Lichtstrahlen beleuchtend Religion, Christenthum und Welt, aus Heinrich Zschokke's Werken
Entstehung
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die Feudal-Oligarchie, gestern die Intoleranz, heutedie Toleranz, gestern die Aufklärung, heute den Mi-sticismus und sogar den Fanatismus, gestern vivel'empeieur! heute viivv I<z rvi! mit gleicher Begei-sterung und in vollem Ernste ausrufen und verthei-digen konnte.

Es kommt nur darauf an, welchem von denvielen heut' lebenden Jahrhunderten gestattet ist, dasWort zu führen. Und dies hängt wieder davon ab,welches von den Jahrhunderten eben im geheimenStaatsrathe dieses oder jenes Landes Sitz undStimme habe.

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Für und wider Alles in der Welt lassen sichGründe und Gegcngründe machen. Was aber inder Natur der Dinge ist und seyn muß, das machtsich, allen Gründen und Gegengründen zum Trotz,endlich doch von selbst.

18.

Vernunft und Geschichte bezeugen im Einklänge:daß Geistesfreiheit die Stärke und Blüthe der Staa-ten befördert.

19

Die ungeheuern, zuweilen an's Fabelhafte strei-fenden Begebenheiten unseres Zeitalters sind wohlaus tiefern und heiligern und entferntem Quellenhervorgeströmt, als der große Haufen der Zeitge-nossen ahnet oder glaubt, und der große Haufen derStaatsmänner in Rechnung bringt.

Unseres Zeitalters Geschichte ist nur eine win-zige Phrase im unendlichen Weltschauspiele, dessenDarsteller die Menschheit in ihrer ungeheu-