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Lichtstrahlen beleuchtend Religion, Christenthum und Welt, aus Heinrich Zschokke's Werken
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Sinn in das Abentheuer der Umwälzung gezogenwurde, ward allmälig, und immer der guten Sachezu lieb, Mörder der Freiheit, Mörder der heilig-sten Rechte, wahrend er noch immer, obgleich er denFluch des Volkes hörte, Volksretter, Schutzengel derMenschheit, politischer Heiliger zu seyn meinte. —Mancher, der an den Wahrheiten der Bernunftge-setze fest hielt, ohne Klugheit in ihrer Anwendung,richtete so unersetzlichen Schaden an, wie der An-dere, welcher der Klugheit das Gebot der Moralaufopferte. Sieyes sprach das Todesurtheil überseinen König; unter andern Verhältnissen war erdessen, oder der königlichen Würde Vertheidiger.Bonaparte hätte im Gebraust ergrimmter Leiden-schaften kein Reich gesetzlicher Ordnung herstellen,und Robespierre keine Schreckensregierung in Ta-gen einführen können, wann die Wuth der Factio-nen ermattet war.

Wer aber kennt das Gewebe der Verhältnisse?Und wie mangelhaft steht, bei der Unkunde desWichtigsten, das Urtheil der Welt über dem han-delnden Mann?

Wer diese Bemerkungen für eine vorläufigeEntschuldigung staatsumwälzerischcr Verbrechen nimmt,irrt sich. Aber sie sind hinreichend, die Feder desGeschichtsschreibers zu rechtfertigen, wenn sie mitSchüchternheit Gegenstände berührt, über welche derWeiseste nicht ohne Besorgnis; absprechen darf.

3.

Endlich und endlich — o warum sollt ich'snicht glauben, so finster auch noch die Aussieht indas vorliegende Jahrtausend ist — endlich werdensich auch in der moralischen Welt die verwandtenStoffe (Homoiomcrien) des Anaxagoras zusammen-