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Augustin Terwesten, Joseph Werner, Michael Probener, der Bild-hauer und Baumeister Andreas Schlüter und andere. Am 11. Juli1600, am Geburtstage des Kurfürsten, wurde sie feierlich eingeweiht.
Auch die Umgebung Berlins erhielt manche Verschönerung.Ums Jahr 1606 ließ sich die Kurfürstiu Sophie Charlotte unweitvon Liezeu durch Schlüter ein Schloß bauen, das sie Liezenburgnannte; denn der Name Charlottenburg wurde erst üblich, als dieStadt Charlottenburg 1705 gegründet wurde.
Da die Kurfürstiu dieses Schloß bald lieb gewann und dortmit Vorliebe weilte, so wurde besonders auch auf die Verschönerungdes Gartens sehr großer Fleiß verwandt, und schon der EngländerToland, der ihn unvollendet sah, erklärte ihn für den schönsten inDeutschland. Daher wurden die Spaziergänge nach Liezenburg durchden Thiergarten, oder die Fahrten dahin auf der Spree in „Treck-schuten" (kleinere Schiffe, die man vom Ufer aus zog, treckte) undkleinen Kähnen zum Lieblingsvergnügeu der Bewohner der Hauptstadt.
Im Jahre 1697 erschien beim Kurfürsten in Königsberg einerussische Gesandtschaft. Peter der Große von Rußland machte eineReise, um die Kultur einiger Staaten zu studiren. Er sagte sich,wenn er die Reise als Czar von Rußland mache, werde er, durchleidige Ceremouien aufgehalten, seinen Zweck nicht erreichen. Be-obachten, lernen, erfahren und arbeiten war sein Wille. Sein Ent-schluß ging also dahin, eine Gesandtschaft auszurüsten und sich deneigenen Dienern anzuschließen.
Die Gesandten waren der vertrauteste Günstling des Czaren,General Le Fort, der Bojar Theodor Alcpiewitsch Gallowin undder Proeop Bogdanowitsch Witziniczin. Neben ihnen nahm derCzar nur die Stelle eines Oberbefehlshabers der siebzig Truppenein, die den Gesandten zum Geleit mitgegeben wurden.
Kurfürst Friedrich befand sich in Königsberg, als die Gesandt-schaft nach Deutschland kam. Denn da der König von Polen, Jo-hann Sobieskp, kürzlich gestorben, wollte er die Vorgänge bei derWahl des neuen Königs aus der Nähe beobachten. Nun kam esihm gelegen, die Gesandtschaft unweit der Grenze seiner Staatenempfangen zu tonnen.