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NN so schwebest endlich wieder,Aus der Kriegessündflnt Meer,Gülden Friedenstaube, nieder,Mit dem Oelzweig zu uns her!Der Karthannen Donnerkrachen,Schwerter, Partisanen dröhn,Der Musketen tödtlich KrachenSchwichtet Friedenspsalterton,
O was ist von KriegeshandenTod und Elend dreißig JahrAngethan den deutschen Landen,Und kein Retter in Gefahr!
Nun ein Schutthanf alles worden,Roth und Elend überall,
Ward er müde selbst des Mordens,Lässet rnhn den Wafsenschall,
Alles ist nun überstanden,
Weil das Zorngewitter fern,Ob wir's schwer auch überwanden —Und die Todten ruh'n im Herrn,Sucht Herfür festliche Lieder,
Kränzt das Haupt, in Freuden roth ;Erst doch kniet znr Erden nieder,Singt: Nun danket Alle Gott!
Dann erhebt euch aus dem Staube,Bauet frisch die Häuser neu,
Laßt aus der Zerstörung RaubeAlles sprossen jung und frei!
Betet, aber laßt die HändeNimmer rnhn, schafft unverwandt,^ Daß also das Uebel endeUnd erstehe Haus und Land!
Gott der Liebe, Gnade, Güte,Hilf, das Alles mög' gedeihn,Lange schwerbedrangt Gemüte,Sich der Friedenssonn' erfreun!Segen tränf auf unsere FlurenNach dem schweren Wetterstreich,Daß erblüh' aus TodesspurcnUnser heilig Deutsches Reich!
Amen!"