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Buch 2, Theil 2 (1738)
Seite
1399
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Von der Adelichen Familie von Gerstenberg. 1599

tkor weiter also fort: Die Angelegenheiten aber des Hertzogs FriedrichsWillhelms, und dero eigener Erb Lande Wohlfahrt erforderte notwen-dig diesen Cantzler Gerstenberg wiederum zurück zu beruffen, um so vielmehr, da hochgedachter Hertzog binnen einer unumgänglichen Abwesenheitseiner selbsten bedurfte, und wie er ihm die allerwichtigsten und geheimstenSachen zur Lxpeäition überlassen, auch sogar seine Hochfürstl. Familie an-vertrauet, also hat er die Statthalters Stelle in denen gesamten LandenZeit derselben ihm aufgetragen, und dieselbe durch ihn glücklich xouvei-m-ren lassen. »veneZZ. 1. c>. Und als Grass Albrecht zu Schwaryburgdurch seinen Amtmann Hanns; Reinhardts! von Tötteleben, und GrassAnton Heinrich durch den Over Hauptmann Thrisiopss Zeugen die Erb-huldigung und Lehens-Pflicht vermittelst eines Handschlags An. 1596. den16. sun. geleistet, wurde diese solenmrTt von den Tanylar Gersienberg, mitZuziehung Philipp IDillhelm Mönchens zu Mirschhausen, DolcmarSchefers, des von Günther Schneideweins, des

von Mittern undO. Försiers allerseits Fürstl.Weymarischen CoburgischenRathen unternommen und vollbracht, auch die über solche Erbhuldigungerrichtete von ihnen insgesammt ausgefertigt nnd eigenhändig unter-schrieben. Müller l.c-.p. 219. Desgleichen hat er als Fürstl. WeymarischerGesandter, nebst dem vonCromsdorff und dem Altenburgischen Cantzlar,deme er nachhero lucecäiret, dein Herzogs Johann Ern-

siens des jüngern zu Sachßen in die Statthalterschaft der Valley Thü-ringen beygewohnet, welcher Printzin dem4ten Jahre seines Alters durchdie Chur Fürstl. LommitÄi ien, Hannsien von Merthern, Hannsi Geor-gen von Gsierhausen und O. Georg Lundersiadten in das Tomtur-Hausizu swegen eingewiesen worden, lüem Müller l. c. 224. Wegen seinerunmündigen Jahre aber führte der Chur'^cKuimM-lnoi- Hertzog FriedrichMillhelmdie gleichznäßige und bediente sich dabey seines ge-

treuen Cantzlars in denen hierinnen vorfallenden Angelegenheiten. Wel-cher Cantzlar dann, bey seinen redlich treuen, dabey beschwerlichen Dien-sten den göttl. Seegen gar mercklich zwar verspürte, wegen der überhäuss-ten Verrichtungen aber, und damit er seinen gnädigsten ni ineip^ desto un-gehinderter an Händen gehen möchte, l-e^iv-rte er einen Theil derer vonGOrt ihme zugewendeten Güter abzugeben, und derer (deconom-scheu Be-schwerden einiger Massen sich zu entschutten: verkauffte demnach An. -597.die beede Güter, und nebst denen Zinßen und Frohn-

(Thür.Ehron .//.THeil. Ogg ggg qg Dien-