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Buch 2, Theil 2 (1738)
Seite
1398
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M8 1U. Absatz. VI!!. Klasse VIll. Kapitel.

Albrecht von Cromsdorff, Georg Melchior von Wittern, GüntherSchneidewein, und Förster, Räthe bey Hof. So dann 5. an

Geistlichen, Luxerimenäens <5cc. und 6. die übrige Raths'

Herren tt. gewesen waren. ^

In pudiiguen ^Kaii-en hat er Namens feiner Hochfürstl. Herren Ni'in-ciplilen An. -590. der zu Iüterbocb, in welcher wegen der strei-

tigen LucceMon des Haußes Sachsen Ernestinischer LinieindieGesürsteteGrafschafft Henneberg unter denen Fürstl. Herren Mteieiremen gehan-delt und tniöbret worden, beygewohner.

Als An. 1590. von dein Hertzog Friederich Wilhelm ein Orden auf-gerichtet wurde, von welchem in dem dritten Buche dieser ThüringischenChronick Nachricht erfolgen soll, ward er auch in demselbigen mit ausge-nommen, und ist vermuthlich, daß erdiedeßsalls abgefaßte Luuutl,, welchein der Hochfürstlichen Libüvtllec zum Friedenstein oiA-notNer noch vor-handen, selbst versaßt. Von seinen weitern Verrichtungen will ich auseinem mir commumLirten ^l8ro folgendes anführen: Nach des löblichenseiner allzu grossen Gütigfeit halber wohlbekannten Regenten, ChurfürstChristians i.zu Sachsen An. 159g erfolgten tödtlichen Hmtritt, tucc.^cürteihm in der Chur der 8. jahrige Printz ct.riNi.inus 11. weshalber Hertzog Frie-derich Wilhelm zu Weymar Altenburg die ^äminin, .irion derer Chur - Lan-de, Zeit der Minderjährigkeit des jungen Churfürsten unter der Ober-Vor -mundschafft dessen groß Herrn Vaters Churfürst Johann Georgens zuBrandenburg, sowohl der nächsten Anvenvandschafft, als auch des demHerrn Vater geleisteten Versprechens halber übernehmen mußte. Und dabekam dann unser Herr Cantzlar erst rechte Gelegenheit solche Proben seinerFähigkeit der Welt darzulegen, daß er nicht nur die ^ctn.in-tion gllerin die-sen weitläufftigen Landen befindlichen wohlgesinnten Unterthanen, sondernauch die allergnädigste Zuneigung derer höchsten und hohen ?^eentZtensteh zugezogen , und seine weißliche Anschläge auf das ec:!gt.inteste erschollensind, denn es wieß der Chur-^cimimlli'.itoi- die Regierung zu Torgau anibm. Da ließ er dann seine erste Sorge seyn, den Cantzler Crellen zurHafft und auf den Königstein zu bringen :c.

Hierauf erzehlet der ^uckcn- dieses was er wegen des sogenann-ten ci-Mo-cigvmicinii'mi und dessen Ausrottung, hingegen zur Bevestigungder Evangelisch-Lutherischen ltetiZion gethan. Hernach fahrt dieser ^u-

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