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Künstler nicht einmal im Stande, eine kurze In-schrift auf der kaiserlichen Votivtafel im Dom(Südportal) einwandfrei zu Stande zu bringen,wie ich solches jüngst unwidersprochen nachgewiesenund publizirt habe. In das Wappen der Stadtgehören, so lange der heutige Geist darin lebt,drei Fastnachtsmützen und elf Glas „Wiest"!An allen Ecken liest man das alte Selbstlob derGecken:
(losllsv Orozw,
tZovsll allen Ltaclen selio^n,
Ja, wenn man in seiner Jugend den bei-spiellosen Dreck nicht gesehen hätte! Als VictorHugo den Rhein bereiste, da schreibt er über diesieben Gestänke Kölns, über die schamloseBeutelschneiderei seiner Fremdenführer, Kutscher,Küster und Glöckner, In früheren Jahrhundertenwarfen Köln's Bewohner ihren Kehrricht auf dieStraße, daß die Wagen in Staub und Schlammstecken blieben; eine weihrauchgeschwängerte Pest-döhle war das mittelalterliche Köln! Wie langediese Zustände blieben, mag aus einem Briefemeiner Dokumenten-Sammlung vom Jahre 1846erhellen, worin ein Tapezierer in der Thiebolds-