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Die politischen Parteien der Rheinprovinz : in ihrem Verhältniß zur preußischen Verfassung
Entstehung
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aus feudalen Wurzeln erwachsen, hat mit dem ersten Augen-blicke seines Bestehens den preußischen Staat von den feu-dalen Tendenzen abgelenkt. Jene Klage der Rhein- undMoselzeitung selbst ist nur bezeichnend für die Taktik derPartei, welche das Gesetz sofort bei dem localen Patriotis-mus der Provinzen zu verdächtigen sucht, und für die Rea-lität des Bedürfnisses, welches durch die königliche Schöp-fung die erste Befriedigung erhalten hat.

Um so mehr finde ich den Standpunkt gerechtfertigt,den ich dieser Partei gegenüber eingehalten habe. Wasihre kirchlichen Meinungen angeht, so habe ich damit nichtszu schaffen, und hinlänglich ausgesprochen, worin ich denUnterschied zwischen der katholischen Kirche und der Feu-dalpolitik der Ultramontanen finde. Bei manchen ihrerWortführer wird diese Distinction nur zwar den Vorwurfder Feindseligkeit gegen den Katholicismus oder auch gegendie Religion überhaupt nicht ersparen, doch hoffe ich, daß indem religiösen Getümmel unserer Tage sonst die Anfichtnoch nicht ausgestorben ist, welche den dogmatischen Inhaltder vorhandenen Bekenntnisse für bedeutungslos in politi-schen, sich selbst aber damit weder für indifferent noch fürzanksüchtig in religiösen Fragen erklärt.

Marburg, d. 12. Febr. 1847.