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Das ferne Bild scheint ganz sich zu verdunkelnUnd schnell geschlossen ist der Mauer Spalt„Im Buche der (4 eschichte laß uns lesen.
Und der Jahrhunderte mag Jedes sagen.
Wie jenes Schild mit Ehren stets getragenDurch weisen Rath und scharfer Waffe Funkeln."
Da naht mit (Misterschritt die stille RundeUnd giedt der Zeiten wohlverluirgte Kunde.
Wie einst die Herivarth, zahlreichen (Mschlcchts,
Stolz den Patriciern Augslmrg angehört/)
Wie sie gepflegt der Stadt und ihres Rechts/)
Der Feinde Burgen ins zum Grund zerstört./
Wie sie des Heeres treuer Wart allzeit.
Wie sie in Rath und Feld, in Fried' und StreitBoin Feind gefürchtet und vom Freund öeivuudert —
Davon gießt Zeugnis; mehr als ein Jahrhundert.
Dann tragen, als der Reichsstadt Macht zerfiel.
In ferne Lande die gewaltgen RitterIhr Banner hin und ihrer Waffen Rnhm,
Der höchste Preis das auserkorne Ziel!
Kühn strahlt ihr Auge ans dem HelmesgitterBei adlichem Turnier und Waffenspiel/
st Als schösfeubar freie, lehnS- und siegelfähige, ritterbürtige Leutetraten die Herwarth zur Zeit der Bildung erblicher Familiennamen desniedrigen Adels während der Regierung Friedrich Barbarossa'« a. 1175 zumersten Mal urkundlich beglaubigt als Geschlechter Augsburgs in die Geschichteein. Ousius. anales 8ueviae; Stetten, Geschichte Augsburgs.
st Als Stadtpfleger bekleideten die Herwarth beispielsweise die höchstestädtische Gewalt der freien Reichsstadt vierzehn Mal in der Zeit von 129t)—1368, in welch lehterem Jahr unter dem Stadtpfleger Heinrich Herwarth dieAlleinherrschaft der Geschlechter durch einen Ausstand der emporstrebendenZünfte gestürzt wurde. — Stetten, Gesch. Augb.
-st In den Städtekriegen, so namentlich Hohenzollern !423.— Chronikenvon Augsburg.
st Ein Herwarth und ein Worringen stechen e. 1459 zu Meinmingen umeinen Perleukranz (Schorer's Memmingeu'sche Chronik), HanS Herwarth vonGlvtt l479 auf dem Turnier zu Würzburg (Turnierbuch in der Ägl. Bibliothekzu München), Anton Herwarth turniert in Augsburg 1482 mit den Herzogen