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Kavalleric-Abtheilungen zu seiner Deckung zu detachiren, so denGeneral Lefebvre-Desnouettes der nachmalige Herzag von Danzig,gegen Freiberg, an welcher mein Regiment, zu welchem ich zurück-gekehrt war, theilnahm.
Nach der Schlacht bei Leipzig, unseren Marsch nach Westenfortsetzend, hatten wir Fulda erreicht, als ich, schon einige Tagekrank, mich nicht mehr in dem Sattel zu halten vermochte. Inbewußtlosem Zustande wurde ich in einem Tragekorb nach demLazarett) gebracht. Nach einigen Tagen kam ich zur Besinnungund fand mich in einer Stube mit drei, wie ich, typhuskrankenfranzösischen Offizieren wieder. Der Arzt, ein deutscher, sagtemir, ich sei verloren, wenn ich im Typhushospital bliebe, undfragte mich, ob ich die Kosten eines Privatquartiers bestreitenkönne. Dank der durch van den: Bosch erhaltenen .150 Francskonnte ich diese Frage bejahen, wurde mit meinem treuen Be-gleiter, dem Garde d'Honneur Rothomb, in einem gesundenHause der Stadt untergebracht und war gerettet. Im Wagenspäter nach Frankfurt am Alain und von da zu Wasser nachMainz und Koblenz transportirt, rückte ich als Rekonvaleszentnach Trier ab und erhielt dort das Kommando über eine Ab-theilung Gardes d'Honneur.
Die ersten preußischen Ulanen ließen sich blicken und sofortzogen wir in das Luxemburgische ab, wo ich Quartier in Eschan der Alzette bei der befreundeten Familie Rothomb erhielt.Mein braver Wirth erbot sich, mich aus dem französischen Dienstzu befreien, ich meldete mich neuerdings krank, während er sichzu den preußischen Vorposten begab, um ihnen mitzutheilen, daßeine Abtheilung im Orte liege, die leicht aufzuheben sei. BeimMorgengrauen erfolgte der Ueberfall des Kantonnements; ichwurde aus dem Bett geholt und als Gefangener von preußischenKürassieren abgeführt. Der Escadronchef von Wrangest') stelltemir folgendes Attest aus:
„Dem Kayserl. französischen Offizier Herr Theodor, Johann,Carl v. Herwarth, welcher in Goch ans Olzig sich Krank be-funden, wird hiermit attestiert, daß selbiger daselbst von einer
*) Der nachmalige Feldmarschall.