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sieht, eilt er vorwärts auf die Wahlstatt, ihn zu suchen. Ver-geblich irrt er im Kugelregen umher, do stößt er aus den König,der ihn mit den Worten anspricht- „Sein Vater ist nicht mehr,ich werde fortan sein Vater sein!" und ihn sofort als Fähnrich imRegiment des Vaters anstellt.
Sein jüngerer Bruder, mein (Großvater, damals 5 Jahrealt, erhielt van der Mutter eine sorgsame Erziehung, fand späterAufnahme im Kadetten - Korps in Berlin und wurde dann demRegiment von Lossow zugetheilt, dessen Chef sich der, in denZeugnissen des jungen Herwarth hervorgehobenen, Geschicklichkeitim Aufnehmen des Terrains und im Zeichnen, bei Anfertigungder Pläne zu den ihm von Friedrich II. gestellten taktischen Auf-gaben bediente.
Bei Ablieferung der ersten dieser Pläne gab ihm der Generalv. Lossow zehn Groschen, die er anzunehmen sich weigerte, aberauf Befehl behalten mußte. Herwarth avancirte außer der Tourzum Premier - Lieutenant und machte als solcher den Feldzug inHolland im Jahre 1787 mit, den Friedrich Wilhelm II. zumSchutz seines Schwagers Wilhelm II. von Oranien gegen dierevolutionären Bewegungen, deren Schauplatz das Land mar,unternahm. Nach der siegreichen Beendigung desselben stand erin Goch im Hcrzogthum Kleve in Garnison und lernte hier seinenachmalige Gattin, die Tochter des ans holländischen Dienstenverabschiedeten Oberst-Lieutenants von Haeften kennen. Im Jahre1790 wurde ihm ein Sohn, mein Vater, geboren. Bei Erwerbungder fränkischen Fürstenthümer Bayreuth und Ansbach im Jahre1792 wurde des Großvaters Regiment dorthin verlegt und er,mit Bayreuth als Garnison, zum Kapitän ernannt. Eine Anzahlhochbegabter Beamten waren damals dort vereinigt, deren Wirk-samkeit so segensreich für das Land war, daß noch lange nachdem Uebergange der Fürstenthümer an Bayern die Erinnerungan die preußische Verwaltung in der Bevölkerung fortlebte. Unterden Männern, mit denen mein Großvater verkehrte, und die auchspäter bei der Reorganisation Preußens hervortraten, nennen wirHardenberg, Altenstein, Nagler, Schuckmann, Bttlow, Vincke,Alexander v. Humboldt. Letzterer erst 23 Jahre alt, war imJahre 1792 an die Spitze der Bergverwaltung gestellt worden.Er trat in nähere Beziehungen zum Großvater, mit dem er Fuß-