seinen psrtinsntien und Zubehörungcn Von stund an, antrcttettund in besitz nehmen, für sich abnutzen und gebrauchen. Da-gegen aber
2t2Z solte vermeldeter Lohmann die praestanlla von dießemGuthe, sowohl in anschung der Königl, Eontributian, als derPfacht und übrige Lasten richtig abtragen, Jnsgleichen
Zt-ns die Groß Mutter Wittibe Henrich Lange wische,zufolge gerichtlichen Eontracts 6s 6ato Schwelln d. Septem-ber 1719 gebührend Verpflegen und sonsten befriedigen. Fernerdaß älteste Söhngen Johann Arnold alß seineeigene Kinder in Speiß und Tranck Versorgen und erziehen, auchzu anschaffung desselben Kleidung alljährlich tunll ZU, nebst demMacherlohn hergeben, nicht weniger dasselbe zu Kirchen undSchulen, forthin zur christlich Evangelisch-Lutherischen Lehre halten,auch so viel thunlich zu Möllenkotten und in der Statt Schweln,in den Gründen der Latein- und Französischen Sprache unter-richten laßen. Wann aber
besagter Sohn Johann Arnold mit Gutfinden desMit Vor Mundes Sclckinghauß, anders wohin zur Schule gcschicketwürde, solte das Kost und Schul-Geld aus dessen Kindesquotedazu genommen und bezalet werden. Weiters
a 'cns solte der Vor Mund Lohmann verbunden sein, dasgantzc Guth sambt denen Gebäuden in gutem Stande zu erhalten,auch den sogenannten Döinghauscr Kamp zu düngen und über-dehn, zum unterhalt der Beyden anderen Kinder jährlich und alleJahre auf Martiny und zwar auf Martiny l75N zum Erstenmahl 20 SA/t, Schreibe zM, auszuzahlen.
. . — . . — . . — . . würde aber etwaIaach Gottes Willen der Fall sich ereignen, daß dieGroß Mutter Wittibe Langcwischc binnen denen Jahren, da derLohmann das Guth unterhat und abnützet, mit Tode abgehen,solchen falß sehe derselbe gehalten, die sonst der Groß Mutterjährlich auszuzahlende ?sbn Mss bis; zum abtritt au den MittVor Mund oder Kinder abzuführen."
Lohmann hat als Curator des Gutes mit jener Groß-mutter auf dem Hofe gelebt und anch das Schnlzcnamt so-lange verwaltet, bis mein Großvater den Hof übernehmenkonnte.
Daß der Drang nach guter Schulbildung schon inalter Zeit recht lebendig in den Langcwieschcn gewesen,bekunden aus der Mitte des vorige«, Jahrhunderts verschiedene