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Chronik der Familie Langewiesche
Entstehung
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Der Hof von Möllenkottcn*) wird zum ersten-male genannt in einer Pfandvcrschreibung voin Jahre 1399(abgedruckt in Lacvmblet's Urkundenbuch, lll. Bd. S. 917),worin Herzog Wilhelm von Jülich und Berg, Graf vonNavenSberg, nebst den Söhnen Gerhard Adolf und Wilhelm,wegen einer Schuld von 13 999 Gvldschilden dem GrafenAdolf von Klevc und Mark unter vielen Kirchspielen, Höfenund Gerechtsamen auch Gericht und Herrlichkeit Schwelln und,,önse kuve (Höfe) toe lVl o i l en 1< o t e n mir oerentoedeboeren incl (nild) 6en toe Huunsel mit allen toeve-boeren incl vvair 6ut in d^nnenpalen 6er Oruessclmpx,von 6er Narlre" Verpfändet.

Diese Verpfändung lvar eine Folge der Schlacht beiKlevcrhamm (1397), in der Wilhelm gefangen genommen war.Klevc besaß den Pfandbrief noch im Jahre 1429.

Ein Auszug des „Nenth- und Lagcrbuchcs"Amts Behenburg von Anno 1671 besagt:

„Item Ihre Hochfürstl. Durchlaucht haben einen Hoff genantMollenkotten im Land Von der Mark, aiuts Wetter und Kirch-spels Schwell» im Dorfs Mollenkotten uff der Lairdstraß gelcgcir,darinnen die Möllenkotter Hofeslcute Vcriuög Ihrerhovsrollen zu ringe und dinge gehen."

Die Größe des Hofes ist in dieser Urkunde auf 166 Mor-gen 1 Viertel 29 Ruthen angegeben (1 Morgen — 4 Viertela 37Vz ^Ruthen).

Die mit dem Hofe von Mollenkotten ver-bundene Gerichtsbarkeit:

u) Da s Hofe s geri ch t. Schon aus dem 8. Jahrhundertsind Aufzeichnungen über diese Gerichte bekannt, massenhaftnach dem 13. Jahrhnndert. In den meisten Orten des Ber-gischen Landes wurde im 15. Jahrhundert das bis dahinmündliche Gewohnheitsrecht schriftlich fixiert. Unter Vorsitz

Näheres über Möllcnkvtten :c. siehe in vr. Tobicn's verdienstvollem Buche„Bilder aus der Geschichte der Stadt Schwelln", 1399.