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gierender Bürgermeister Thauiin, Protouvtar Schultz, Propst Drews,Geheimer Justizrath Rauchfuß, Geheimer Nechuuugs-Rath v. Lukowitz,Geheimer Mediziualrat vr. Steffen u. a. m. Noch mehr sprechen fürdas Ausehen der Familie unter Berücksichtigung des Vorurtheils derdamaligen Zeit ihre ehelichen Verbindungen mit den adligen Familien',v. Stein, o. Hohendorf, ri. Klenau, v. Halle, v. Roscnbnrg, v. Wengerski,v. Derschau, v. Padsbach, r>. Glomer, v. Miethhoff, v. Ciesielski,v. Okuloivitz, v. Bergen und o. Flöricken, in neuerer Zeit mitv. Lukowitz und v. Diringshofen.
Nur der Erbhcrr auf Galginen und Quanditten Christoph v. Froben,Bruder des bei Fehrbelliu gefalleneu Retters des Großen Kurfürsten,Emanuel v. Froben, beanstandete seine eheliche Verbindimg mit AnnaMarie, Tochter des Friedrich Kalau. Nach seiner Verlobung mit der-selben bat er auf Veranlassung seiner Angehörigen, unter Anerkennungder ehrenhaften und geachteten Stellung der Familie seiner Braut, denGroßen Kurfürsten um die Gnade, seine Verlobte in Anbetracht desFriedens mit seiner Familie in den Adelstand zu erheben. DieserAntrag kennzeichnet die damaligen Zeitverhältnisse. Wäre derselbe voneinem deni alten Adel angehörenden Descendentcn erfolgt, so könnteman die erbetene Standeserhöhung in Anrechnung des damaligen Vor-urtheils als geboten erachten; jedoch in diesem Falle scheint die nach-gesuchte Nobilitirung der Braut einen ganz besonderen Dünkel derFamilie von Froben zu bekunden. Der Antrag befremdet um so mehr,als einerseits Froben selbst erst einige Jahre vorher durch die Verdiensteseines Bruders am 18. Juni 1675 in den Adelstand erhoben mordenwar, und als andererseits die Familie Kalau hinsichtlich ihres freienUrsprungs, Alters, Bildungsgrades und Ansehens mit den angesehen-sten Patricier- und niederen Adels-Geschlechtern dreist in die Schrankentreten konnte und überdies die Kalau's schon ein Jahrhundert vorhereheliche Verbindungen mit adligen Familien geschlossen hatten.
Die bezügliche Eingabe des Jacob Christoph von Froben lautet!
„Durchlauchtigster ChurfürstGnädigster Herr!
Euer Churfürstlichen Dnrchlauchtigkeit sage UnterthänigstDank da dieselben in meine mit Frauen Annan Marien ge-