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[1] (1890)
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meinde. Hiermit dürste wohl der Beweis erbracht sein, daß ein be-sonderes Streben nach akademischer Bildung schon vor Jahrhundertenin dieser alten Familie maßgebend gewesen ist, und daß sich dieseNeigung zum Studireu bis zur Neuzeit erhalten hat. Mau findetübrigens die Kalaus, Calows, in allen Ständen vertreten, so alshöhere Staatsbeamte, Professoren, Richter, Prediger, Kaufleute, Land-wirthe und Offiziere. Bemerkenswerth ist, daß von dem pommerschenZweige sich die Neigung zum Studium der Theologie über 200 Jahre,von 1532 bis 1735, erhalten hat. Eine große Anzahl von bewährtenGeistlichen ist aus diesem Zweige hervorgegangen. Eine gleiche Nei-gung für das geistliche Amt findet man auch bei Descendenten despreußischen Zweiges, aus welchem der seiner Zeit berühmte Theologeund Polemiker Abraham Calovius (Calov) stammt.

Auch wird das Ansehen, in welchem die Familie bereits vormehreren Jahrhunderten gestanden hat, hinreichend bewiesen durch dieehelichen Verbindungen, welche die männlichen Nachkommen mitTöchtern aus Patrizier- und vornehmen reichen Bürgcrfamilicn unddes höheren Bcamtenstandes geschlossen haben.

Einen Commcntar hierzu geben die bei Gelegenheit feierlicherAkte gehaltenen offiziellen Ansprachen, Dichtungen:c., ferner die inden Geschlechtstafeln angeführten Namen. Besonders hervorzuhebensind' Professor und Rektor der Universität zu Leipzig vr. Hülsemann,Professor und Doktor beider Rechte Heyland, Kurfürstlicher Leib-arzt 1)r. Nestor, Professor vr. Deutschmaun, Professor vr. Leyscr,Kammcrdirektor Kupner, Hofgerichtsrath Wecker, Rath Zimmermann,Ober - Apellations - Gerichtsrath vr. Lau, Rath und Hofhalsrichtervr. Fichlau, Hofgcrichtsrath vr. Thege, Hofgcrichtsrath Christ, Rathund Leibarzt vr. Grabe, Hofrath Flottwell, Consistorialrath Behm, re-

Daniel 1592, Fabian 1628, Martin 165-1, Andreas 1786; in Wittenberg:Abraham 1659, Daniel 1659, Martin 1681.

11. Vom pommerschen Zweige: Georg Martin 1532, Martin 1591, Georg>659, Johann 1661, Georg Andreas 1689, Johann Adam 1721, Georg Michael1731, Johann Gottlicb 1735 in Wittenberg rcsp. Frankfnrt a. O.; JohannGeorg Angust 1786, Georg Wilhelm 1317, Heinrich 1822, Johann Carl August1826, August 1827, Carl Friedrich, 1832, Ferdinand 1332, Johann 1831 ungRichard 1862 in Berlin, Halle, Leipzig und Heidelberg.