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Diese Ermahnung legte sie der Jugend ans Herz. Auch dieMutter that viel Gutes und leitete dazu an.") Die Söhne kamenspäter hinaus ins Leben; sie studirtcu Alle, theils in Berlin, theilsin Halle, Güttingen, Leipzig und Heidelberg. Von den Töchtern über-lebte den Vater nur eine, Namens Marie, die später die Ehegattindes Geheimen Mcdizinalraths Dr. Steffen wurde. Die ältere TochterAuguste war schon vor des Vaters Tode im blühenden Alter von 18Jahren verstorben.
Nach einer fast 40 jährigen amtlichen Thätigkcit und treuen Pflicht-erfüllung sah sichLandsyndikus Georg Calow"") im Jahre 1838 genöthigt,seinen Sohn August, der zur genannten Zeit Stadtrichter in Alt-Daminwar, als Adjunkt durch Convcuicnz der Behörde euur spe snccnzäoimlianzunehmen. Nicht lauge währte diese Unterstützung des Sohnes,denn schon nach zweijähriger Dauer der Adjuuctur, verstarb der be-tagte Vater im Alter von 72 Jahren am 20. September 1840. Erschied, geachtet und verehrt von Allen, die ihn kannten, aus diesemLeben und hinterließ eine uicht unbeträchtliche Enkelschaar, doch warender männlichen Dcscendenten nicht zu viele. Die so blühende Gene-ration blieb ohne entsprechende Nachkommenschaft. — Seine Gattin folgteihm drei Jahre später in die Ewigkeit; sie starb 68 Jahre alt am5. Juni 1843.
XIX. Nachkommenschaft des Landsyndikus und Justiz-kommissarius Johann Georg August Calow und derHenriette Löbach.
XIV. Generation.
l) Georg Wilhelm, geboren am 7. Februar 1798, besuchte dasGymnasium zu Stettin, bezog 1822 die Universität zu Güttingen undhörte hier Hugo's und Meister's, insbesondere aber Eichhoru's Vor-
") Ludwig Giesebrecht: Ferdinand Calo's Lebe».
Landsyndtkus Justizrath Georg Calow schrieb seinen Namen bis Endedes vorigen Jahrhunderts „Calo" (ohne w). Im neuen Jahrhundert nahm erdas „w" wieder ans.