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andern Nationen ehrliche Leute gefunden werden und deren Könige ich anjetzomit Eid und Pflicht verwandt, mit solchen schimpflichen Worten zu traktireu,gleich als wann man solche unterflicken und dieselben nicht offenbar angebendürfte;" auch ersehe er, Eberstein, aus der dem schwedischen G.-Anditenr wegenAnnahme beregter Reiter ertheilter Instruktion nicht, daß der König von Schwedensich darin dergleichen harter Formalien gebrauche, weniger von einer ttnterflickungmelde. Auch der Pfalzgraf schrieb dem Feldin. Eberstein, daß der König vonSchweden sich nicht auf die vorige Weise abspeisen zu lassen gedächte.
Eberstein wollte das „hiesige Guldenlöw'sche Regt." von 500 PferdenMontag den 12. Juli im Nameu seines Königs dem G.-Majvr Bötticher präseu-tiren und liefern. Bon letzterem wurde jedoch der Empfang bis ans den 14.hinausgeschoben, da er zuvor eiu anderes Regiment zu Fuß, welches in: NamenSr. Durchlaucht zu Gottorf gerichtet, unsänmlich vom Obersten Brockdorf zuTöuningen anzunehmen Befehl habe.
Am 13. Juli ließ Eberstein die Reiter, welche den Schweden übergebenwerden sollten, und die Dragoner des G.-Majvr Klaus v. Alefeld bei 8t. Nur-Auratimu zusammenkommen. Als sich Eberstein nach der Kopfzahl erkundigte,erfuhr er, daß die Reiter bei weitem nicht so stark waren, als in den Rollenangegeben worden, deren Abgang aber die Offfziere damit, daß viele Reiter inkurzer Zeit mit Haufen ausgerifsen, zu entschuldigen suchten. Damit aber demG.-Major Bötticher, den Ebersteiu ersuchte, nunmehr erst am 15. auf dem llemikx-vaus-Platze zu erscheinen, dennoch einige Satisfaktion geschehe, ließ Eberstein vondes G.-Majvr Kl. v. Alefeld Dragonern 100 Mann abnehmen und berittenmachen und den Reitern zutheilen, die in 8 Kompagnien formirt wurden. Daraufstellte Eberstein diesem Regiments den Obersten Guldenlöw als Oberst, denOberstlt. Allard als Oberstlient., den Rittmeister Recke als Oberstwacht-meister und noch drei andere Rittmeister vor.
Am 15. Juli erschienen der G.-Major Bötticher und der G.-AnditenrValentin iVIusoullw von Mausen, welche zum Empfange der Pferde deputirtwaren, auf dem HsnckW-vous-Platze (nahe der Holstengraben-Schanze) undbrachten die Obersten Riesengrün und Puttkamer, auch noch andereOsffzieremit. Nachdem Bötticher die in 8 Abtheilungen aufgestellten Pferde besichtigthatte, ließ er sich vernehmen, daß sich viele nicht gehörig montirte und zumTheil junge Leute darunter befänden, die er also nicht annehmen, sich überhauptzum Empsauge nicht eher verstehen könnte, bis ihm die völlige Anzahl von500 Pferden (worunter keine Dänen sein, auch die Offiziere und deren Knechtenicht mit gerechnet werden dürften), wie er vermöge seiner Instruktion anzunehmenbeordert, und zwar alle gehörig mit Satteln, Pistolen, Stiefeln, Degen undMänteln montirt und mit guten Pferden auf einmal präsentirt und geliefertwürden. Eberstein wandte dagegen eiu, er wäre von seinem Könige befehligt,nur 500 Pferde zu liefern, und Bötticher wäre vermöge seiner, ihm, dein Feld-marschall, in Abschrift mitgetheilten Instruktion auch nur 500 zu empfangen be-ordert. Als Bötticher darauf antwortete, er hätte jetzt eine andere Jnstrukiivnvon seinem Könige, sagte Eberstein, er hätte aus Bötticher's verschiedenen Schreibenwohl ersehen, daß bei ihm es täglich verändert würde, Bötticher könnte auchleicht, weil sein König in der Nähe, andere Instruktion nach Belieben beibringen,er, Eberstein, aber wäre wegen der fernen Entlegenheit nicht im Stande, weiterenköniglichen Besehl darüber einzuholen. A. a. führte Eberstein dem G.-Majvrauch zu Gemüthe, daß nach seinem Dafürhalten die schwedische Armee durch-gehends nicht in allem so montirt sei, wie man diese 500 Pferde erforderte, undauch in keiner andern Armee „sothane durchgehende" Montirung zu finden wäre.Auf Eberstein's ferneres Zureden gab Bötticher zwar nach, blieb aber doch aufLieferung von 500 wohlmontirtcn Einspännigem (ohne Offfziere und derenKnechte),' worunter keine Dänen sein dürften, stehen, und weil er sich dabei