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dass eine Aussöhnung zwischen den 2 Hauptlinien, den Har-tenburgern und T Vesterburgern, bereits damals bestanden hat,und dass ein reger Verkehr zwischen denselben -statt hatte.
Im Theateralmanach von .1784 berichtet Iffland über dieseAufführung Folgendes: „Die Ueberraschung mit dem Theaterund die Darstellung fiel so glücklich aus, dass dem Erfolg desersten Versuchs die Dürkheimer jetzt ein vollkommen einge-richtetes und sehr gut besetztes Theater verdanken; denn die-selben Personen vereinigten sich nun mit einigen Verwandtendes kurpfälzischen Hofs in Mannheim und einigen Hofcavalieren,von Zeit zu Zeit theatralische Vorstellungen zu wiederholen.So blieb es bis Ende des Jahrs 1782. Die verschiedenen vonden herrschaftlichen Personen gegebenen Vorstellungen er-weckten bei einigen herrschaftlichen Bediensteten das Ver-langen, an dem Theater ebenfalls Antheil zu nehmen. Einigedavon hatten bereits anderwärts auf Gesellschaftstheatern ge-spielt, diese waren also für die Bildung der neu hinzuge-kommenen von grossem Nutzen. Durch Fleiss und Uebungbrachte es die Gesellschaft bald dahin, dass alle Arten vonRollen meistens sehr gut konnten besetzt werden."
1783 liess der Fürst das inzwischen in einer Reitbahndes Dürkheimer Schlosses eingerichtete Theater vergrössern;Iffland bemerkt hinzu: „Es ward das Haus um soviel erhöht,dass man ihm die ganze Einrichtung eines Schauspielhausesgeben konnte. Das Theater selbst hat jetzt eine solche Tiefeund Breite, dass man alle Stücke geben kann. Die Dekora-tionen sind sehr gut und geschmackvoll neu von Herrn See-katz 1 ) verfertigt." Das neue Theater wurde am 14. Aug. 1784,am Geburtstage des Fürsten mit dem vom Erbprinzen EmichKarl verfassten Stücke „Seraphine" eröffnet und. war jeden:ehrbaren Bürger unendgeltlich geöffnet. Im Sommer 1784 war
') Binom Grünstadter bekannten Maler.