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Iffland längere Zeit Gast des Fürsten und ■wohnte in demidyllisch „in einem heiligen Walddunkel" gelegenen Jagdschloss„Jägerthal." Hier war es, wo Ii'fland sein bekanntes^Schauspiel„die Jäger" schrieb, das er dem Fürsten Karl Friedrich Wil-helm überliess und welches am 9. März 1785 auf dem fürst-lichen Liebhabertheater zu Dürkheim von Dilettanten der vor-nehmen Gesellschaft zum ersten Male aufgeführt wurde, also6 Tage früher als zu Mannheim, wo das Stück am 15. März1785 über die Bretter ging 1 ).
Iffland erhielt vom Fürsten als Gegengabe Wagen undPferde zum Geschenk 2 ). Die Rollenbesetzung der ersten Auf-führung ist noch erhalten 3 ) und spielte ausser Iffland (als Amt-mann) noch der Erbprinz Emich Karl (als Anton) und GrafHeinrich Ernst Ludwig zu Leiningen-Westerburg (als Ober-förster) mit.
Ueber die Aufführung der „Jäger" spricht sich Iffland 4 )dahin aus: „Die Vorstellungen zu Dürkheim waren gut, undmanche sehr gut. Die Vorstellung der „Jäger" war vortrefflich."Wie der Verkehr zwischen dem Fürsten von Leiningen undIffland in herzlicher Intimität fortdauerte, beweisen folgende2 Festschriften, welche Iffland zur Hochzeitsfeier des ErbprinzenEmich Karl 1787 verfasste. Die erste 5 ) lautet:
„Maria Elisabetha, Gräfin zu Leiningen-Hartenburg, geb.1629, geb. Pfalzgräfin bey Rhein 0 ) an
Sophie Henriette, Neuvermählte des Erbprinzen EmichKarl zu Leiningen-Hartenburg, geb. Gräfin zu Reuss-Plauen,
b u. 2 ) "Deutsche Literaturdenkmale des 18. u. 19. Jahrhunderts „Ueber
m. theatral. Laufbahn v. A. W. Iffland," Heilbronn 1886. Seite 33.
s ) S. oben „Deutsche Bühnengenossenschaft" No. 35. A. Pichler.
4 ) „Ueber meine theatral. Laufbahn v. A. W. Iffland;" deutsche Liter.-denkmale 1886. S. 57. ff.
ä ) Aus J. G. Lehmann's Actennachlass.
") Gattin Kmich's XI,
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