Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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heim, wo er ein neues Schloss nebst Lustgarten zu bauenbegann. Die zum Schutze des Schlosses 1739 vorgelegte nörd-v liehe Mauer trägt heute noch folgende Inschrift:Q. D. B. V-Sub auspicio numinis divini et regimine inclutö celsissimi co-mitis ac domini dn. Friderici Magni comitis Leiningensis Dax-burgensis dynastae Aspermontani hic hortus ad illustrissimaeposteritatis innocens ac perenne delectamentum nec non Oppi-dum Durcklieimiense ad Haardam ahquatenus ad muniendummoenibus fuit cinctus, anno salvatoris MDCCXXXIX murusurbium civium virtus." Diese hohe Mauer nennt man noch denrempart."

Wahrscheinlich bei Gelegenheit der Vollendung dieserMauer erfolgte die Schenkung des Muschelbechers (Nautilus)mit silbernem Fusse und der Inschrift:ex donatione illustrissimiFriderici Magni Comitis Leiningensis 1739", der 1889 im Dürk-heimer Stadtarchiv wieder aufgefunden wurde und nun aneinem Ehrenplatz im Stadthaus zu Dürkheim a. H. steht 1 ).

Im Dürkheimer Stadtarchiv wurde im April .1887 vonGraf Iv. E. zu Leiningen-Westerburg eine Bleiplatte aufgefunden,die aus dem Brandschutt des Leininger Schlosses zu Dürkheimstammte und folgende Worte enthält:Unter der Regierungdes hochgebolirenen Graffen und herrn Fridericli Magnus Graffenzu Leiningen und Dagsburg und dero Frau Gemahlin AnnaChristina Eleonora Gräffln zu Leiningen und Daxburg Geboh-rene Gräffin von Wurmbrandj ist Anno 1732, den 9. Dag Junivonn einigen hoen Persohnen der Grondstein gelegedt worden,"u. s. w.Gott allein die Ehre."

Die Platte vermeldet die Grundsteinlegung entweder desHaupttheils des Schlosses oder eines Seitenflügels und warjedenfalls über dem Grundstein in der Mauer eingelassen; sie

') Bayerland, 18Ü0. S. 5, 10 und 11,