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Philipp III. hinterliess aus jeder dieser Ehen nur 1 Tochter, undzwar aus erster Ehe:
a. Margaretha, geboren 1651, und aus zweiter Ehe: 169a
b. Maria Magdalena, geboren 1659. Beide starben un- 170avermählt, ihre Todesjahre sind nicht bekannt.
3. Adolph Christian, geboren am 12. Oct. 1623, fiel 1711645 in einem Treffen bei Marienthal.
Aus der 2. Ehe Graf Joh. Philipps II. stammte:
4. Anna Maria, geb. am 11. Oct. 1634; die aber bereits 1721637 wieder starb.
Dem Grafen Joh. Philipp II. folgte am 25. Oct 1643 seinältester Sohn:
Friedrich Emich, 173
Graf zu Leiningen und Dagsburg, Herr zu Aspremont,welcher, 9. Febr. 1621 geboren, bei seines Vaters Tode 22 Jahrealt war. Er wohnte meist auf der wohlerhaltenen Hartenburg.Das ganze Gebiet aber war so verwüstet und erschöpft, dasser Alles? auf bieten musste, um den verarmten Bewohnern eineallmälige Erholung möglich zu machen. Doch damit nochnicht genug, traten ihm auch andere Widerwärtigkeiten ent-gegen. Zuerst der Streit mit dem Kurfürsten Carl Ludwig,weil er dessen Vater Friedrich V. v. d. Pfalz alles über dieLeiningenschen Lande gekommene Kriegsunglück beimass,und wegen der Belehnung, die seit der Achtserklärung gegenden Letzteren (Friedrich V.) durch den Kaiser selbst geschehenwar. Der Streit aber schloss damit ab, dass der Graf am 14. Juli1659 die Lehen wieder als pfälzische empfing. Den grossestenZwist aber hatte er durch seinen noch einzigen Bruder Joh.P hili pp III., der 1651 Güter abgetreten haben und eine eigeneLinie stiften wollte. Er bekam denn auch Bockenheim mit derEmichshurg als Residenz, welcher Besitz jedoch nach Joh.Philipps III. Tode, der nur 2 Töchter hinterliess, an Graf Frie-drich Emich 1666 zurückfiel.