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1 (1890)
Entstehung
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die Eheberedung und die Witthumsverschreibung 1 ). Sie starbam 12. November 1640 2 ).

167 III. mit Anna Elisabeth (Tochter des Grafen LudwigEberhard zu Oettingen und der Gräfin Margaretha von Erbach),Wittwe des Grafen Gottfried Heinrich von Pappenheim. Siewar geboren am 3. November 1603, vermählte sich mit GrafJohann Philipp am 11. Juni 1642, an welchem Tage auch zuOettingen die Heirathsverschreibung gemacht wurde 3 ), undstarb am 3. Juni 1673.

Graf Johann Philipp II. hatte 4 Kinder, und zwar auserster Ehe drei:

173 1. Friedrich Emich, in Hartenburg, seines Vaters

Nachfolger.

168 2. Johann Philipp III., zu Emichsburg, geb. am 19. Febr.1622, erhielt 1651 von seinem Bruder Friedrich Emich Bocken-heim mit der Residenz Emichsburg und noch einige andereOrte, was Alles aber nach seinem am 19. Febr. 1666 erfolgtenTode an das Haus zurückfiel. Er war zweimal verheirathet:

169 L. mit Agnes (der Tochter des Grafen Christian von Waldeckzu Wildungen und der Gräfin Elisabeth zu Nassau-Siegen),geb. 1. (2.) März 1618, vermählt am 5. Febr. 1651 4 ), starb aber

170 bereits am 29. Nov. 1651; 2. mit Elisabeth Charlotte (Tochterdes Grafen Heinrich Wilhelm von Solms-Sonnenwalde undder Gräfin Maria Magdalena von Oettingen, Wittwe von GeorgHerrn von Rappoltstein), vermählt (laut Ehevertrag 5 ) am10. März- 1658, und gestorben am 17. Jan. 1666. — Johann

J Ebendaselbst.

2 ) In dem Dürkheimer (auf dem dortigen Rathbause aufbewahrten) Kirehen-buclie von 1645 bis 1689 wird sie „Unsere getreue Landesmutter, ein Trost allerArmen, Elenden und Kranken" genannt.

3 ) Leininger Copialbuch No. 9.

4 ) Von dem nämlichen Tage datiert die Eheberedung. S. ebendaselbst.ä ) Lünig, Spicil saec. I. 427.