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1 (1890)
Entstehung
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an Kurpfalz, nämlich: die Lehnsmannschaften (von der Pfalzherrührend), Neuleiningen Burg und Stadt halb, Weissenheim,Sülzen, Gross-Karlebach, Hessheim, Flomersheim, Beindersheim,Dackenheim, Ottersheim, Immesheim, Cell, Niefernheim, Rhein-dürkheim, Bermersheim, Mörstatt, Wintersheim, Walheim,Alsheim, Osthofen halb, Harxheim, Hamm, Ibersheim, nebstvielen andern Höfen, Mühlen, Zehnten, sowie vielen eigenenLeuten in Westhofen, Guntlieim, Flörsheim, Einselthum, Ro-denbach, Heppenheim, Hochheim, Leiselheim. Dagegen behieltMargaretha von Westerburg: Burg Altleiningen zur Hälfte,mi t. Höningen, ein Viertel an Stadt und Burg Neuleiningen;ganz Grünstadt, Asselheim, Sausenheim 1 ), Obrigheim, Kirch-heim, Tiefenthal, Ebertsheim, Lautersheim, Bossweiler, Alb's-heim, Bissersheim, Hertlingshausen, Wattenheim, Seckenhausen,Wachenheim a. d. Pfrimm, Mertelsheim, Quirnheim, halb Mons-heim, und halb Hochspeyer, so wie noch viele Höfe, Mühlenund Gefälle.

Graf Emich VII. scheint sich nun mehrere Jahre hindurchruhig verhalten zu haben. Nach Kurfürst Friedrichs I. Todejedoch verlangte er von dessen Nachfolger, Kurfürst Philipp,die ihm bisher vorenthaltenen pfälzischen Lehen, ward aberabgewiesen und diese Abweisung damit begründet, dass maneinem erklärten Feinde der Pfalz keine Lehen anvertrauenkönne. In 2 ferneren Eingaben berief er er sich zwar auf die

') In Betreff des Burgfriedens zu Neu-Leiningen und der Mark zu Sausen-heim sclieint zwisclien den Leiningon und denen von Sausenheim ein Streit ent-standen zu sein; es wurde ein solcher Streit am 21. Mai 1488 durch BischofDalberg und den Pfalzgrafen als Schiedsrichter ausgeglichen. Copie vom 20. De-cember 1755 im Kreisarchiv zu Speyer. S. B. Morneweg, Joh. v. Dalberg, eindeutscher Humanist und Bischof (Heidelberg 1887), pag. 11/. Das Dorf Sausen-heini liegt eine Viertelstunde von Neu-Leiningen.