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am 14. Juni 1400 geboren, bereits am 27. Juni 1415 als GrafEmichs Gemahlin erscheint 1 ). Sie brachte ihrem Gemahl dieBurg und Herrschaft Grevenstein zu 2 ), wodurch diese alteLeiningensche Besitzung, welche die Friedrich'sche Linie weg-gegeben hatte, wieder an das Haus Leiningen zurückkam 8 ).
Auch der Gräfin Beatrix Todestag ist nicht bekannt 4 ),doch rnuss sie 1431 bereits todt gewesen sein, da in diesemJahre sich die Karthäuser gegen Graf Emich erboten, Seelen-messen zu lesen.
Mit dieser zweiten Gemahlin hatte Emich VI. zehn Kinder,8 Söhne und 2 Töchter:
1. Emich VII., der dem Vater in der Regierung folgte unddie Linie Leiningen-Dagsburg stiftete.
2. Schafried (Jofried, Gottfried), der weiter oben bereitsöfter erwähnt ist. Er zeigt sich uns zuerst als Friedensstifterund zwar noch bei seines Vaters Lebzeiten; denn im Jahre 1441schlichteten der „Junggraf Schaffrid von Leiningen" und derVetter, Graf von Zweibrücken-Bitsch, eine Streit zwischenSchafrieds Bruder Emich und dem „Vauth" zu Lauterburg 5 ).
einem ältesten Sohne Emichs zur Gemahlin verschrieben wird, jedesmal die älte-sten, oder, sollten diese vorher sterben, die alsdann folgenden. Die Urkunde istfür die damaligen Eheverlöbnisse von grossem Interesse.
') Von sehr früher Verheirathung, namentlich der Damen, finden sich indem Leiningenschen Hause verschiedene Beispiele.
-) Schoepflin, Hist. Zaringo-Badensis, II 102.
3 ) Sie ging demselben freilich gegen die Mitte des 16. Jahrhunderts aber-
mals verloren.
+ ) Archive und Kirchenbücher wurden ja wiederholt von den Franzosen
geraubt und meist vernichtet, so dass aus solcher Zeit das Material nur dürftig
noch vorhanden ist.
•■•) Die Ursache des Streites ist nicht näher angegeben. ,Geben zu Wissen-burg uff Dinstag nach h. Paulsdag conversionis 1441 more mettensi." Im Libercontraetuum ßeinhardi Episcopi, fol. 126 (Notiz aus dem Archiv des Grafen K.E. zu Lein.-Westerburg).