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dem Grafen Emich oder dessen Erben zu huldigen hätten.Allerdings gab die Wittwe Walburg von Sponheim erst 1443dazu ihre Einwilligung, überwies dann aber ebenfalls dieLehnsleute, am Albanstage, an ihren Vetter und dessen Erben,wodurch denn die Leiningenschen Stammbesitzungen wiedereinen ansehnlichen Zuwachs erhielten, und obwohl es auchspäterhin nicht an einzelnen Irrungen fehlte, so wurden dochalle diese durch Schiedsmänner leicht ausgeglichen.
In den seiner Zeit', von den Franzosen geraubten?Dags-burger Urkunden befinden sich auch noch folgende Einzelheiten:Zunächst ein Revers des Wilhelm von Rüdesheim, mit demErzbischofe von Mainz und dem Grafen Emich VI. Friedenhalten zu wollen; ferner fand im Jahre 1433 eine Verhandlungstatt zwischen dem Pfalzgrafen Ludwig, Graf Emich VI. unddem Amtmann Niclas zu Friedelsheim, wie die hier gekaufte"Weide, resp. das Futter, geliefert werden soll 1 ). In demselbenJahre verhandeln Pfalzgraf Otto und Markgraf Jakob vonBaden mit Graf Emich wegen seiner Söhne Emich, Schaffritund Bernhard einerseits, und Graf Friedrichs von Zweibrückenund seiner Verbündeten andererseits wegen gegenseitiger An-forderungen und Prätensionen 2 ); und eine eben solche Ver-handlung gleichfalls über die drei Söhne und den Grafen vonZweibrücken wiederholt sich 1439 zwischen Pfalzgraf Otto alsVormund des Pfalzgrafen Ludwig, und andererseits dem GrafenEmich VI. 3 ). Zugleich verzichtet 1439 der Pfalzgraf Otto, alsVormund des Pfalzgrafen Ludwig, auf das Amt eines Land-
') Originalbrief in Paris. Excerpt. im Archiv des Gr. K. E. zu Lein.-Westerburg.
-) Ebendaselbst.
3 J Diese und die nächstfolgenden Notizen sind thoilweis aus den Excerptender in Paris befindlichen Dagsburger Regesten, theils dem Lehmann'schen Acten-nachlass in der Heidelberger Pibliothek entnommen.