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1491 durch. Hans vom Hirtzhorn dem Junker Emich; 1512 durchdenselben Ritter dem Grafen Emich, seinem gn. Herrn, und1521 durch Jörg vom Hirtzhorn dem Herrn, Emich, Grafen zuLyningen, dem Jungen 1 ).
Während dem erhielt er 1438 auf Hartenburg einen Ab-sagebrief von zwei Leiningen'schen Vasallen im Elsass, einemRitter Peter Nagel und Einem von Nuttelhausen, die sich zn-gleich auch Brumat's bemächtigten und es plünderten. Zwarverhalf ihm der pfälzische Kurfürst sofort wieder zu seinemEigenthume, aber die Plünderer waren entflohen, nachdemsie ihren Raub in die Burg Winstadt geschleppt hatten. Dieseward alsdann durch List genommen, der von Nuttelshausengefangen und im Burggraben von Reichshofen ertränkt. DerAndere entkam, erhielt auch später seine Burg zurück, rnusstedieselbe aber dem Grafen Emich jederzeit offen halten 2 ).
Im Jahre 1436 schlichteten Graf Emich VI. und seine dreiSöhne Emich VII., Schaffrid und Bernhard einen Streit mitihren Vettern, den Brüdern und Dynasten Jacob und Ludwigvon Lichtenberg über Gülten und Zinsen in Brumat durcheinen gütlichen Vergleich 3 ).
Die verwittwete Herzogin Elisabeth von Sachsen, geb.ornevon Weinsberg, vermachte und schenkte 1437 ihren nahenVerwandten, dem Grafen Emich VI., seinen drei weltlichenBrüdern und seiner Schwester Anastasia (damals in zweiterEhe vermählt mit Johann von Westerburg), als Dank für einendurch Graf Emich ihr in irgend einer Angelegenheit geleistetenaber unbekannt gebliebenen Beistand, ihr sämmtliches Ver-mögen an Gütern und Gefällen, nichts ausgenommen, zum ge-
') Copien dieser Lehnbrieie befinden sieh im fürstlich Leiningensohen Arohiv.a ) Dat. vigilia ascensionis Domini anno ejusdem 1436. Das Original (Per-gament, deutsch, mit vier schönen, gut erhaltenen Siegeln) befindet sich im Archivedes Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg.
a ) Simonis, Beschreibung aller Bischöfe von Speyer, pag. 151.