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El. - Bockenheim, Gossersheim, Kindenheim, Bissersheim,Müllenheim, Kolgenstein, Werksheim, Wissenheim, Bobenheim,Karlebach, Battenberg, Lützelstadt, Ungstein, Pfeffingen, Er-polzheim und Buchheim für 4000 rhein. Gulden an PfalzgrafLudwig, Herzog von Bayern.
Im Jahre 1421 hatte Graf Emich zu Hasloch eine Burgerbaut; als jedoch Kurpfalz dagegen Einsprache erhob, mussteer sie schliesslich als kurpfälzisches Lehen anerkennen 1 ). ZweiJahre später verlieh Kaiser Sigismund dem Grafen Emich dasBjfrgwerksrecht in seinen Landen, am 4. Sept. (an sant Fran-ciscitag) 1423 2 ).
Eine Differenz der Propstei Lautern mit der GemeindeKallstadt wegen der Bete und Atzung in diesem Dorfe wirdam 2. Febr. 1426 von Emich VI. entschieden 3 ).
Von hohem Werthe waren die sogenannten MurbachischenLehen, mit denen im Jahre 1424 der Abt Wilhelm von Mur-bach den Grafen Emich belehnte 4 ). Sie bestanden aus denLehen Leystadt Wissenheim, Bobenheim, Battenberg undKl. Karlebach, waren eine Zeit lang an den Kurfürsten ver-pfändet, und im Jahre 1441 ward Graf Emich VI. durch denAbt Liether von Murbach auf das Neue damit beliehen.
') Lünig, Spicil. saec. I. 392. Per Investiturbrief dos Kurfürsten Ludwigist datiert vom 5. Mai (vff den Freytag vor dem Sontag als man singet in derbeil. kirchen Misericordia domini) 1424.
*) Widder, Besehreibung der Pfalz, II. 292.
:i ) «Auf unser lieben Frauendag, zu latein genannt Purificatio." Das Ori-ginal (Pergament, deutsch) ist im Archive des Gr. K. E. zu Lein.-Westerburg.
4 ) Die Lehnbriefe befinden, sich in Copieen im fürstl. Leining. Geh. Archive.Ausser den obigen Fällen belehnt damit 1505 der Abt Walther den Hans von Ru-dersheim anstatt Emichs von Leiningen; 1520 der Abt Georius wieder den GrafenEmich u. 1542 Abt Joh. Rudolph den Engelhard. Ueber den Lehnbrief von1441 siehe Pariser Nationalbibliothek, Dagsburger Urkunden, Auszug im Archivedes Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg.