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der Pfalz Verschiedenes für 4000 Gulden, schloss auch 1413 mitdemselben einen Vertrag, dass sie einig bleiben und gemeinsambandeln wollten 1 ), und gab dem Kurfürsten Ruprecht von derPfalz im Jahre 1414 für 30 000 fl., jedoch mit Wiederkaufsrecht,die Hälfte von Gutenburg, Falkenburg und Minfeld, und einDrittel mehrerer Ortschaften, die er vom Reich habe, nämlichDuvenbach, Bechten, Otterbach, Frickenfeld, Kandel, Minders-lochen, Diesbach, Mosau, Widchen, Horbach, Schweigen, Wil-gartswiesen, Hofstetten, Rintdal, Hassloch, Ugelnheim, Böhl 2 ).Aus dem in Paris befindlichen Urkunden-Inventar ersehen wirauch, dass der Erzbischof Dietrich von Cöln im Jahre 1415 demGrafen Emich die Lehen Guntersblum, Willerheim, Dolgesheimund Ulfersheim verlieh, was in demselben Jahre der Pfalzgrafund sein Rath bestätigten 3 ).
Auf dem Kostnitzer Concil war er anwesend 4 ), scheintaber den Schluss nicht abgewartet zu haben, da er noch wäh-rend der Dauer desselben in seiner Heimath Urkunden aus-stellt oder doch in solchen vorkommt; vermuthlich wird erzeitweilig seine Herrschaft besucht haben. So erscheint er am8. Mai 1416 in einem Revers des Diether von Inseltheimfür den Grafen Philipp von Nassau und Graf Emich VI. vonLeiningen wegen Auslösung des verpfändeten Theiles vonSchloss Frankenstein.
Im Jahre 1420 stellt Graf Emich einen Rentbriet auswegen Verkaufs eines Viertels von den Einkünften aller Ort-schaften unterhalb Dürkheims a. d. Hardt, Namens Walders-lieim, Guntersblum, Bechtheim, Dolgesheim, Olfersheim, Gr. U.
>) Im Archive des Grafen K. E. zu Lein.-Westerb. befindlicher Auszugaus dem in Paris aufbewahrten Dagsburgischen Urkunden-Inventar.
-) Eben daselbst. Die Namen sind so geschrieben, wie sie in dem Exeerptesich finden.
a ) Ebendaselbst.
4 ) Seb. Münsters Kosmographie, p. 566.
Brinckmeier, Leiningen. 13