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noch, nicht völlig getilgt werden, als der Kurfürst für die in.jener unruhigen Zeit geleisteten Dienste ihm im Jahre 1384die Summe von 1000 florentiner Gulden bewilligte, welchederselbe auf den Zoll zu Oaub eintragen liess 1 ).
Am 1. November (Allerheiligen) 138(1 verkaufen Emichund seine Gemahlin Clara (von Yinstingen) Burg und StadtBrumat, „so er zu seim theill mit Herrschaften, Gerichten,Dörfern, Wassern, Wavden, Vehlen, Wildpann sampt clenDorffen Guntersblumen, Vurstein und Calstadt mit allen ihrenGerichten, Rechten und Zubehörungen," an den ErzbischofAdolf und das Domstift Mainz für 8000 Gulden aufträgt 2 ), undim Jahre 1388 verspricht er, auch seinen versetzten halbenTheil an Brumat dem Erzbischof Adolf von Mainz einzuräumen 3 ).
In' jenen noch immer unruhigen und gefährlichen Zeitenwährend des schwachen Wenzels Regierung muss sieh Emichum die Bestätigung der Limburger Kirche sehr verdientgemacht haben, da ihm der Abt Peter im Jahre 1387 „umbsolche Beschirmung" die Salzbrunnen auf dem Brühel beiDürkheim zur „Besserung seines Lehens" übergab 4 ).
Als diese Unruhen und Bedrängnisse noch immer nichtnachlassen wollten, verbündeten sich 1392 die drei Grafen vonSponheim, Emich VI. und Friedrich VII. von Leiningen, injeder Gefahr einander mit Land und Leuten beistehn zu wollen.
Ein wichtiges Geschenk war die Stadt Kirchheim beiBolanden, welche im folgenden Jahre (1393) König W enzel ihmals ein durch den Tod des Grafen Heinrich von Sponheim
') Ausführlich, freilich ohne Belege, in Lehmaun's Gesch. des HausesLeinin gen.
-) Das Original unter den Urkunden des Mainzer Donicapitels.
3 ) A. D. 1388, die uativitatis S. Mariac Virgiuis. Original in der Kgl.Bibl. zu München.
*) In die asceusionis domini 1387, Daselbst.