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Etwas später finden wir ihn als Beschützer der StadtSpeyer, da er 1366 derselben bescheinigt, seinen Dienstgehaltauf ein Jahr, bis auf Martini, mit 1000 fl. erhalten zu haben 1 ).
Um den namentlich in der Rheingegend überhand-nehmenden Räubereien und Wegelagerungen, auch den häufigenFehden, kräftig entgegenzuwirken, errichtete, da der Einzelnegegen den Unfug nichts vermochte, auf Kaiser Carls IV. Antriebdessen Vetter Emich V. von Leiningen mit den Städten Oppen-heim, Mainz, Worms und Speyer einen Bund, über welchen einegenaue in alle Details eingehende Urkunde aufgestellt und am9. Januar 1372 vom Kaiser bestätigt wurde 2 ), eine Bestätigung,die sich am 25. Februar 1376 wiederholte 3 ). Graf Emich, derauch bisher schon überall die Ordnung aufrecht zu erhalten suchte,war deshalb mitunter in Fehden gerathen, stand dann in derRegel aber isoliert da, z. B. im Jahre 1368, wo diejenigen,auf deren Beistand er gerechnet haben mochte, Peter undFriedrich Weubeling und die Grafen von Sponheim und vonVeldenz, sich zur Innehaltung einer strengen Neutralität ver-banden, d. h. ihm ihren Beistand versagten. Als nun aberder obige Bund sich gebildet hatte und Emich im Jahre 1373an die Spitze desselben gestellt war, machte er überall hinStreifzüge, behandelte das Raubgesindel, wie es ja auch noth-wendig war, äusserst strenge, erstürmte und eroberte sogarverschiedene notorische Raubburgen und stellte auf diese Weise,
') Mittwoch nach des h. Creutzes dag als ez erhöhet worden 1366. Ori-ginal im fürstlich Loiningenschen Geh. Archive. Das Yerhältniss muss fortge-dauert haben, da er 1376 ebenfalls über einen Vorschuss auf seinen Gehalt eineQuittung ausstellte.
-) „An dem nesten Freitag nach dem h. Vbersten Tage, den man nenntEpiphanie, vnsrer Eiche in dem 16. vnd dez kaisortums in dem 17. Jare." S..Baur, Hess. Urk. I. 488.
•') „Uff den nechsten Montag Dach dem Suntage so man singet in derEirchen Invocavit an der Fasten." Baur, ebendaselbst,