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bevorzugten und begünstigten) Linie dagegen Ankäufe, Ein-lösungen, Erwerbungen und Verlehnungen. Zwar treffen wirliier und da auch auf Veräusserungen, diese aber hatten in derRegel den Zweck, ehemalige Familiengüter dafür zurückzu-erwerben. So verpfändete Graf Emich mit Genehmigung desAbtes von Weissenburg an den Kurfürsten Ruprecht I. vonder Pfalz im Jahre 1370 die Ortschaften Grünstadt, Asselheim,Kirchheini und Zutzenheim, und verkaufte die von den Herrenvon Fleckenstein an die Hartenburger Linie gekommene BurgRietfels im Elsass am 3. Februar 1371 an Siegfried von Ve-ningen, Vorsteher des Deutschordenshauses zu Weissenburgum 1500 Gulden 1 ), ferner 1374 mehrere zu Gutenburg gehörigeDörfer, ausser andern Veräusserungen, wie die der Burg Greven-stein, welche Freitag nach Fronleichnam 1367 zu HeidelbergRuprecht I. von ihm gekauft hatte 2 ). Es geschah dies aberallem Anscheine nach in der Absicht, Kapitalien zu sammeln,um die weiter oben angeführte, von Seiten der AltleiningerLinie geschehene Verpfändung Neuleiningens zu lösen unddies den Familiengütern wieder beizufügen. Ja, Graf Emichscheint, um veräusserte Familienbesrtzungen zurückzuerwerben,sogar Anleihen gemacht zu haben.
Wenden wir uns von diesen Geldangelegenheiten zu denmehr öffentlichen Handlungen, so treffen wir zunächst aufeinen Streit zwischen Pfalzgraf Ruprecht dem Aeltern undGraf Walram von Sponheim, wobei auch Graf Emich betheiligtgewesen sein muss, da König Karl IV. die beiderseitigen Ge-fangenen und die Burg Leiningen „in seine Hand nimmt , unddarüber am 14. December 1355 eine Erklärung ausstellt 3 ).
') Lehmanns Actennachlass in der Heidelb. Bibl. (Montag nach Palmtag).
2 ) Ebendaselbst.
3 ) Pfälzer Copialbuch; auch im Sponheimer Copialbuoh. S. Winckelmann,Acta Imperii inedita sec. XIII et XIV. (Innsbruck 1883), II. 509.