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1 (1890)
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148
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belehnt, und zwar am 14. Juli (Tag nach S. Margarethen) 1457');bereits am 10. Mai dieses Jahres hatte Landgraf Hesso seinemVasallen Wilhelm von Remchingen gestattet, den halben Theilder Villa Schollbronnen an die Markgrafen von Baden zuverkaufen.

Als Pfalzgraf Friedrich mit dem König von Böhmen am15. April 1459 zu Eger ein Bündniss schloss, war auch Land-graf Hesso zugegen, 5 ) und in einem Schreiben des erstem anden Herzog Albrecht von Bayern, Grafen von Vohburg, nenntderselbe den Landgraf Hesso seinen Oheim 3 ). Eben so warder Landgraf auch bei dem Freundschaftsbündnisse, am 16. Oct.1559 zu Pilsen zwischen Böhmen und Bayern in BegleitungFriedrichs 4 ).

Als einen wichtigen Vermittler erwies er sich in demKampfe des siegreichen Pfalzgrafen mit Würtemberg, Baden,Mainz, Veldenz und Jofried von Leiningen - Hartenburg imJahre 1461 5 ) und eben so im folgenden Jahre zwischen demKurfürsten und dem Bischof von Speyer.

Am 22. Jan. 1462 zu He Helberg fordert Kurfürst Frie-drich I. den Grafen Ulrich von Würtemberg auf, wegen desvon letzterm verübten Schadens zu Maulbronn vor den GrafenEberhard von Würtemberg oder den Bischof Reinhard vonWorms oder den Grafen Hesso von Leiningen zu kommen 6 ),und am 2. Mai desselben Jahres schreibt Friedrich I. dem Bür-germeister von Udenheim 7 ), er habe versucht, durch den Grafen

') Rechtliche Auszüge etc. Nro. XX. p. 23.

2 ) Kremer, Gesch. Friedrichs I., 2. Abth. nr. 58.

а ) AI. v. Kemnat Ohron. II. 314.

4 ) Daselbst II. 383.

Ä ) Urk. des Markgr. v. Baden vom 24. Juni „vi! Sankt Johannes Abentdes Deuffers" in der ,,Gründl. Refutation des West( iburg. Gegenberichts" p. 84;

б ) Urk. bei Sattler, Gesch. des Herzogth. AVüiteihberg, IV. Beilage 7.

7 J Kremer, Gesell. Friedrichs I., 2. Abth. Urk. 84.