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1 (1890)
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schein hervor über von demselben gekaufte Gewänder zu 35Gulden, worin er verspricht, diese Summe zu bezahlen 1 !.

Friedrich machte den Kriegszug des Kurfürsten Ludwig IV.v. d. Pfalz gegen den Herzog von Lothringen mit, erhielt diedavon gehabten Kosten und Schäden vergütet und quittirtedarüber im Jahre 1435 2 ). Als er nun auf seiner Rückkehr er-krankte, übergab er seinen Söhnen Hesso und Friedrich meh-rere Lehen zu eigner Verwaltung, wie dies in dem HauseGebrauch war, um die Söhne frühzeitig an das Regiment unddie Verwaltung zu gewöhnen, und wenn man alle die unterseinem Vater und unter ihm selbst geschehenen Verpfändungenzusammenzählt, so erstaunt man in Wahrheit, wie ausser-ordentlich gross die Besitzthümer gewesen sein mussten, danoch immer so viele unverpfändet blieben und Friedrich VIII.im Stande war, seine Söhne noch zu seinen Lebzeiten mitunbelasteten Gütern auszustatten 3 ].

Friedrich VIII. starb 1437 und ward in der HöningerFamiliengruft beigesetzt. Seine Gemahlin war, wie schonerwähnt, Margaretha, Tochter des Markgrafen Hesso I. von 65Baden-Hochberg und der Pfalzgräfin Margaretha von Tübingen,und aus dieser Ehe entsprossen:

1. Hesso, der Landgraf, der seinem Vater in der Re- 70gierung folgte.

2. Egon, der schon in. früher Jugend starb. 66

3. Friedrich, im Jahre 1448 (oder 1449) unvermählt ge-storben. Er kommt, namentlich bei Verpfändungen, mehrmalsmit seinem Vater zugleich vor. Ob er in Trier wirklichDomherr war, ist nicht erwiesen. Zur Bewerbung ward er

') Münchner Hof- und Staatsbibliothek, M. Cod. Bav. fol. 1649.

-) Off sent Albanas (oder Albertus?) Abend des h. mertelers. Original (Papierohne Siegel) deutsch, im Archive des Grafen IL E. zu Lein.-Westerburg.

2 ) Die Lciningenschen heben findet man in Senckenberg, Auszüge etc.,. p. 14.