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1 (1890)
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allerdings aufgefordert; denn Donnerstag nach Maria Geburt1428 schreibt das Domcapitel zu Trier an Johann, Grafen zuSponheim, dass er seinem Schwager Friedrich (Emichs VIII.Sohn) gestatte, sich weihen zu lassen und nach drei Jahren indas Capitel einzutreten. Dasselbe Capitel fordert 17 Jahrespäter den gen. Friedrich auf, nunmehr die durch den Toddes Domherrn Wildgrafen Johann von Daun erledigte Stelleeinzunehmen, weil sonst ein Anderer sie bekommen würde;man weiss aber nicht, ob er der Berufung folgte.

4. Gottfried (Shaffrit, Jofrid), welcher 1396 Domprobstzu Mainz, zugleich Propst in der Propstei Sanct Georgenbergund Domküster zu Cöln war 1 ). Für seine Aufnahme in dasDomstift zu Cöln erklärt der Erzbischof Friedrich III. vonCöln am 23. April 1380 in Frankfurt, dass der Wormser DomherrGraf Schaffrid von Leiningen ein rechter freier Graf von allenseinen vier Ahnen sei 2 ).

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69 5. Margaretha, vermählt 1422 mit Reinhart III., Herrn

zu Westerburg. Sie war seit 1449 Wittwe und starb 1470.Als Wittwe erlangte sie, mit Hülfe des Kurfürsten Friedrichdes Siegreichen von der Pfalz, einen grossen Theil des Nach-lasses ihres Bruders Hesso, welche Besitzungen sie auf ihrenEnkel Reinhart IV. (I.) von Westerburg vererbte, und stifteteso, mit kaiserlicher Genehmigung, das Grafenhaus Lei-ningen-Westerburg, welches neben dem mediatisirten HauseLeiningen noch jetzt blüht, mit dem es, von der Stammmutter

') Widder, Beschreibung der Pfalz, III. 129.

2 )Wir Priederich etc. erkennen dass Schaffeit von Lyningen Kanonich(canonicus) zum Dome zu Worms, Sun des edeln vnd liewen oimen (Oheim)grave Emichens von L . . . von allen sinen vier Anhen von Lyningen, von Salmen,von Kyburg und von Eryburg". Winkelmann, Aota Imperii sec. XIII. u. X)"V,Ed. H., p. 880,