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1 (1890)
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übrig hatte, um, zum Theil ansehnliche, Schenkungen an Kir-chen machen zu können. So versetzte er 1411') an den Kur-fürsten Ludwig von der Pfalz für 4000 rheinische Gulden denvierten Theil von 21 um und hei Grünstadt liegenden Dörfern undGerichten 2 ), auch Verschiedenes in Kirmünster und Müntzingen,ja schon bei seinen Lebzeiten entlieh sein ältester SohnHesso Gelder. Er selbst aber war dem Friedr. v. Spiesheimnoch eine jährliche Rente von 60 Gulden schuldig, wofür erEinkünfte in mehreren Orten versetzte und im Jahre 1433 denVorständen der verpfändeten Dörfer auftrug, diese Schuld zuberichtigen, und von den ihm zustehenden Gefällen abzuziehen.

Am 3. Juni 1425 verkaufte Friedrich dem Stifte Neustadtseinen Theil am Zehnten zuBohel" 3 ). Sodann gab er 1434dem Herrn von Lichtenberg für 600 Gulden zwei Drittel anWegersheim im Elsass zum Pfände 4 ). In welcher knappen Lageer sich mitunter wohl befinden mochte, geht u. A. aus einem1430 dem Olas Gostenlioffer zu Mainz ausgestellten Schuld-

') Orig. in d. Staatsbibl. zu München, M. Cod. Bavar. 1649.

-) So Grünstadt, Asselheini, Sausenheim, Kirchheim, Bissersheim, Dackenheim,Mertesheim, Ebertsheim. Lautersheim, Bossweiler, Tiefenthal, Wattenheim, Hert-lingsheim, Hessheim, Weissenheim, Obernheim, Markstadt, Grosskarlbach undeinige andere. Im folgenden Jahre wurden darauf 1500 Gulden eingezahlt,worüber Friedrich eine Quittung ausstellt, die sich ebenfalls unter den Urkundender Münchner Bibliothek befindet.

3 )In Dorffe vnd marke daz da ist mit namen daz halbteyle des soyles dazda genant ist der kammerer Soyle, um 400 guter Eynschen Gulden. Der geben istin vusem sloss zu Lynigen, indem jare da man zalt nach Chr. Geb. 1425 Jar andem nehesten Sundag nach dem h. Pfingstage. (Mit seinem und seines SohnesFriedrich, welcher 1449 starb, Siegeln).

4 ) Schoepflin, Als. Illustr. II. 161. Graf Johannes von Lein.-Eixingen gab1436 das letzte Drittel an Wyrich von Hohenburg. Die ersten zwei Drittelwurden später wieder eingelöst und blieben bei den leiningenschen Gütern; das

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letzte Drittel aber erwarb der Bischof von Strassburg.