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der Nachfolger seines Vaters in der Altleininger Linie. — Vonden Altleininger oder Dagsburger Friedrichen findet sich (wiedies doch hei der Hartenburger Linie der Fall) bis hierher keinerals Landvogt im unteren Elsass. Der erste, welcher dazu ernanntwurde, war Friedrich VIII., denn am 30. August 1399 zeigt KönigWenzel aus Prag den Reichsstädten im Elsass an, dass er denGrafen Friedrich zu Leiningen zum Landvogt in Hagenau er-nannt habe 1 ), und am 1. Septbr. 1399 wird derselbe als solcherbeeidigt 2 ).
Schon im folgenden Jahre finden wir auch ihn mit einerAnleihe beschäftigt, und es ist dies nicht zu verwundern, da durchseinen Oheim und seinen schwachen Vater das ganze Gebietmit Schulden belastet und das Einkommen sehr verringertwar. Am Samstage vor St. Gallus 1400 bekennt er dem Burg-vogt Salzkorn in Alzey für ein Darlehn von 100 Gulden jähr-lich 75 Gulden schuldig zu sein, wofür er ihm die von derAbtei Hornbach lehenbaren Orte Zell, Harxheim und Niefern-heim, nebst seinen daselbst befindlichen allodialen DörfernImmesheim und Ottersheim verpfändet, sowie die auf der Seite
') Mone, Zeitschr. für Oberrhein XXIV. 182. Eine Abschrift der Urkundebefindet sich in der Heidelberger Bibliothek. Ausgestellt ist sie nicht ganz einJahr vor dieses unfähigen ?£önigs Absetzung, welche am 20. Aug. 1400 erfolgte,2 ) Bernh. Hertzog, Chron. Buch IX. pag. 152,