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1 (1890)
Entstehung
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134
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Am 7. Sept. (in vigilia nativitatis Y. Mariae) versprachenFriedrich und sein gleichnamiger Sohn, Burg und Stadt Neu-leiningen vorkommenden Falles Niemandem verpfänden zuwollen, als ihrem Verwandten Emich, auch solle der Antheilan Dürkheim nicht ferner getheilt werden, sondern immer demältesten Sohne verbleiben 1 ), und im folgendem Jahre (vf sant,Vlriches dage das h. Bischoffes) verpfändet Friedrich demKämmerer Diether die Friesenheimschen Güter und Einkünfte 2 ).

Am 29. Sept. 1391 verglich Friedrich sich mit dem Erz-bischof Conrad von Mainz wegen seines auf dem Schlosse zuOlm versessenen Burglehens dahin, dass jener ihm 210 Fl. aufden Zoll zu Gernsheim anwies 3 ).

Da man allgemein der ewigen Fehden müde war, so wurdennicht selten besondere Vereinharungen getroffen; so ward 1390ein Vertrag mit Weissenburg abgeschlossen, alle Differenzendurch Schiedsrichter entscheiden zu lassen 4 ), und aus demselbenGrunde geschah es, dass im folgenden Jahre die Grafen Frie-drich VII. v. Leiningen, Heinrich Graf von Sponheim undEmich VI. von Leiningen ein Schutz- und Trutzbündniss auf einJahr errichteten,was sie alsdann auf ein weiteres Jahr verlängerten.

Zum letzten Male finden wir Friedrich VII. im Jahre1395 5 ), wo ihm Kurfürst Ruprecht II. von der Pfalz einenvierten Theil des Ortes und Gerichts Dalsheim (Alsheim) ab-kaufte und zu Lehen reichte und auch daselbst einen Burg-frieden mit ihm errichtete 6 ).

l ) Lünig, a. a. 0. pag. 390.

-) Guden, 1. c. V. 719.

• 1 ) Original in der Münchner Staatsbibl.

4 ) Aus den Pariser Excerpten im Archive des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg.

s ) Kremer, Ardenn. Geschl. p. 294.

6 ) Ehingensperg, Acta comprom. in causa Aurel, pag. 93; Widder, Beschrei-bung der Pfalz, III, 73. Die Grafen von Leiningen müssen sich indess einen Theil

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