Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
133
Einzelbild herunterladen
 

und dahin, wo die Herren ihre Hauswohnung hätten, Holzfahren helfen 1 ).

Nach verschiedenen andern Transactionen derselben Artkommt Friedrich der Alte zum letzten Male mit seinem Bru-der im Jahre 1377 vor, und zwar in einem Schuldschein andie Wittwe des Ritters von Dienlieim. Er muss im Laufe die-ses oder spätestens ganz im Anfange des folgenden Jahresgestorben sein, da Friedrich VII. seit 1378 entweder alleinoder mit seinem Sohn Friedrich (VIII) bei Verhandlungen an-getroffen wird. So tritt Friedrich VII. allein auf irr einer Ur-kunde von 1378, worin König Karl ihm bewilligt, dem Stiftzu Neustadt 200 Malter Weizen jährlich und 7 Pfund Hellervon des Reichs wegen für 2600 Pfund zu versetzen 2 ). Auchjetzt noch scheinen die Verhältnisse gedrückt gewesen zu sein;denn schon im Jahre 1378 ward Hasseloch verpfändet, wozu,da es Reichslehen war, Kaiser Karl IV. seine Genehmigungertheilen musste 3 ).

Im Jahre 1380 fordert Kurfürst Ruprecht I. in einemBriefe den Grafen Friedrich von Leiningen und diejenigen, dieüber den Landfrieden am Rheine gesetzt sind, auf, ihm gegenden Bischof Adolf von Speyer zu helfen 4 ).

') Am 15. Juli (die divisionis Apostolorum). Im fiirstlioli Lein. Geh. Archiv.-) Hof- u. Staatsbibl. zu München, M. Cod. Bar. 1649. Da König Karl IV.am 29. Nov. 1378 starb, so stammt diese Urkunde aus seinem Todesjahre. Eineam Tage seiner Krönung zu Koni ausgestellte Urkunde hat folgendes Datum.— ,,Datum Rom. A. D. 1355 in die paschae resurrectionis dominicae, cjuo fuiniusimperiali diademate ooronati, Regnorum nostronn anno nono, Imperii vero primo.

a ) Samstag vor St. Gregor (6. März) Heidelberg, Münchner Staatsbibl. M.Cod. Bav. 1649.

4 ) Aus dem Lekmannschen Actennachlass in der Heidelberger ßibl. Catalogpag. 7 nr. 6.