Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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Am 5. April 1362 bescheinigt Friedrich VII., von Erz-bischof Boemnnd von Trier belehnt zu sein mit: 1) seinemAntheil an der Burg Altleiningen nebst Zubehör im BisthumWorms; 2) mit 31 Pfund Heller, wovon 12 Pfund auf derMühle, 12 Pfund auf dem Boden haften; 3) sechs Pfund aufdem Boden zu Twingeweiler, 7 Pfund auf dem Boden zu Har-tigeshusen und Siebenhusen, und 4) zehn Pfund Heller Zinsenzu Eischwyler. Alles seit vielen Jahren TrierischesLehen 1 ).

Einzeln, jeden für sich allein, finden wir die beidenBrüder als Zeugen in folgenden Urkunden: Am 26. August1368 erscheint als solcher Graf Friedrich der Aeltere in einerUrkunde, worin die Pfalzgrafen Ruprecht der Aeltere undJüngere festsetzen, dass eine Anzahl (darin benannter) Orteniemals der Pfalz entfremdet werden dürfen 2 ), wie auch früherschon (25. März 1357) Graf Friedrich von Lyningen der Jün-gere allein eine solche bezeugt hatte, worin Pfalzgraf Ruprechtder Jüngere das mit Pfalzgraf Ruprecht dem Aelteren überdie Erbfolge und die Ausstattung der Töchter getroffeneUebereinkommen bekundete 3 ). Gemeinsam aber bekennen dieGebrüder Friedrich der Alte und der Junge (nebst Wilhelmvon Stetten, Ritter, Wolf von Lewenstein, Propst zu Neuhausen,und Werner, dessen Bruder), sie seien dem Kloster Arnsteinund den Rittern Siegfried, Junker von Wartenberg, Heinrichvon der Sparre zu Rüdesheim und deren Erben 300 Goldguldenfür bar geliehenes Geld schuldig, und versprechen, die Gläu-biger an ihrem Hofe zu Stetten, „oder was in den Hof gehört,inwendig oder auswendig des Dorfs," weder zu beirren noch

J ) Zeuge: Friedrich von Leiningen, der Bruder.

2 ) Mone, Zeitschr. für Oberrhein XXII. 183.a ) Mone, daselbst, XXII. 201.

Bi'inckmeier, Leiningen.