Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
128
Einzelbild herunterladen
 

— 128 —

Am 3. November des folgenden Jahres verkaufen diebeiden Friedriche, an Lampfret von Castel und seine HausfrauAnna, Wallhalben und was dazu gehört um 500 kl. Goldguldengegen Wiederlösung. Lampfret soll es als rechtes Mannlehenbesitzen 1 ).

Sehr günstig schloss das Jahr 1354, da am 15. December(Montag vor St. Thomastag) die beiden Friedriche von demAbte Eberhard von Weissenburg die durch den Tod Emichsvon Daun und seines Sohnes erledigten Lehen zu Weissenheimam Berg und den Weinzehnten zu Lambsheim 2 ) erhielten.

Acht Tage nach Ostern (12. April) 1355 verpfänden siedem Kämmerer Diether von Worms ihre Einkünfte in Hasse-loch, Bühel und Ugelnheim, welche Verpfändung am 19. April(vf dem Sundage 13. dag nach Ostern) 1355 Ruprecht derAeltere bestätigt 3 ).

Zu verschiedenen ihrer Verkäufe gab von Reichswegen derKaiser seine Genehmigung.

Nachdem Anfangs 1360 die beiden Brüder Friedrich undEmieli in ihrer neu angelegten Burg Dürkheim den Burgfriedenbeschworen hatten, folgten eine Anzahl Verpfändungen, Er-werbungen etc. So verlieh ihnen der Kurfürst Ruprecht I.am Tage des heil. Laurentius (10. August) seine Rechte zuLaumersheim als Mannlehen, während sie am „Sannen dagenach sant Bartholomäus dage" (22. August) 1361 nebst derGräfin Yolantha an den Speyerer Bischof ihre Güter in Maden-burg und die Einkünfte in Susenheim etc. verpfändeten, wassich später wiederholte, und so liesse sich noch eine Reiheanderer Verpfändungen aufzählen.

') Münchner Staatsarchiv (unter „Alte Grafengeschlechter").

-) Ebendaselbst.

:! ) Mittwoch vor St. Thomas. Original in der Münchener Staatsbibliothek,M. Cod. Bav. nr. 2649.